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ASS-ratiopharm 100 mg TAH Tabletten

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ASS-ratiopharm 100 mg TAH Tabletten 100 St

ASS-ratiopharm 100 mg TAH Tabletten

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von ratiopharm GmbH

Artikelnummer: 01343682
Packungsgröße 100 St
Grundpreis: 0,02 € / 1 St
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✓ Wirkstoff Acetylsalicylsäure 100mg
✓ Thrombozytenaggregationshemmer („Blutverdünner“)
✓ zur Vorbeugung von Blutgerinnseln
✓ verhindert das Verklumpen der Blutplättchen
✓ zur Herzinfarkt-Prophylaxe bei gefährdeten Patienten

 

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ASS ratiopharm 100 TAH zur Blutverdünnung

Blutgerinnsel können schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, denn die Pfropfen aus verklumpten Blutplättchen (Thrombozyten) können im schlimmsten Fall die Blutgefäße verstopfen und dann zu einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall führen. Gerade bei Menschen, die ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel haben, besteht daher dringend Handlungsbedarf. Mit einem sogenannten Thrombozytenaggregationshemmer, kurz TAH oder umgangssprachlich Blutverdünner, können Sie in einem solchen Fall der Verklumpung der Blutplättchen und damit vor allem einem Herzinfarkt aktiv vorbeugen. ASS ratiopharm 100 mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure kommt außerdem als Teil der Therapie bei Angina pectoris und nach gefäßchirurgischen Eingriffen sowie zur Prophylaxe von Mangeldurchblutung im Gehirn nach Auftreten von Vorläuferstadien zum Einsatz.


Mit Acetylsalicylsäure 100 mg beugen Sie Blutgerinnseln vor

Den meisten Menschen ist Acetylsalicylsäure (ASS) vor allem als Schmerzmittel bekannt, doch der Wirkstoff hat noch eine weitere nützliche Eigenschaft: ASS hemmt das Enzym Cyclooxygenase, welches für die Produktion des Stoffes Thromboxan A2 verantwortlich ist. Diesen Stoff benötigen die Blutplättchen, um sich zusammenzuballen beziehungsweise miteinander zu verklumpen. Besteht nun ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel, kann durch Acetylsalicylsäure Tabletten mit niedriger Wirkstoffdosis eine Pfropfenbildung der Thrombozyten verhindert werden. Die Fließeigenschaft des Blutes wird verbessert und das Risiko für ein Blutgerinnsel mit gesundheitsgefährdenden Folgen wird gesenkt.

Bei folgenden Beschwerden beziehungsweise Indikationen wird ASS ratiopharm eingesetzt:

  • Instabile Angina pectoris: als Teil der Standardtherapie
  • Akuter Herzinfarkt: zur Behandlung sowie zur Vorbeugung eines erneuten Herzinfarkts (Reinfarktprophylaxe)
  • Nach Operationen an arteriellen Blutgefäßen
  • Zur Vorbeugung von vorübergehender Mangeldurchblutung im Gehirn und Hirninfarkten nach dem Auftreten von Vorläuferstadien

Wann und wie wird ASS ratiopharm 100 mg eingenommen?

Der Blutverdünner ASS 100 ist ausschließlich zur Behandlung von Menschen mit erhöhtem Risiko für Pfropfenbildung beziehungsweise zur Therapie von akuten Herzinfarkten, Angina pectoris und Hirninfarkten, keinesfalls jedoch als Schmerzmittel geeignet. ASS 100 Tabletten können als Teil der Langzeitbehandlung eingesetzt werden, diese sollte jedoch unbedingt mit einem Arzt abgesprochen werden. Die Dosierung richtet sich nach den Beschwerden beziehungsweise dem Krankheitsbild: In der Regel wird 1-mal täglich eine Tablette nach der Mahlzeit und zusammen mit ausreichend Wasser eingenommen. Bei der Herzinfarkt-Prophylaxe werden die Blutverdünner Tabletten entsprechend höher dosiert – die Tageshöchstdosis liegt dann bei 3 Tabletten.

Wichtig: Bitte lesen Sie sich vor der Anwendung gründlich die Packungsbeilage durch und wenden Sie sich bei Fragen an Ihren Arzt oder Apotheker.

 

PZN 01343682
Anbieter ratiopharm GmbH
Packungsgröße 100 St
Packungsnorm N3
Produktname ASS-ratiopharm 100mg TAH
Darreichungsform Tabletten
Monopräparat ja
Wirksubstanz Acetylsalicylsäure
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schwindel, Ohrenklingen, Sehstörungen, Verwirrtheitszuständen sowie zu Atemstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

 

Dosierung
Bei akutem Herzinfarkt, instabiler Angina pectoris, Durchblutungsstörungen im Gehirn und nach arteriellen gefäßchirurgischen Eingriffen:
Erwachsene 1 Tablette 1 Tablette pro Tag nach der Mahlzeit
Zur Vorbeugung gegen einen Herzinfarkt:
Erwachsene 1 Tablette 3 Tabletten pro Tag nach der Mahlzeit

Das Arzneimittel eignet sich nicht zur Behandlung von Schmerzzuständen.

 

- Blutverdünnung (Hemmung der Thrombozytenaggregation, d.h. der Verklebung der Blutplättchen), wenn Folgendes vorliegt:
   + Vorbeugung und Langzeitbehandlung einer Angina pectoris (Hauptbeschwerde bei einer koronaren Herzkrankheit)
   + Akuter Herzinfarkt
   + Vorbeugung gegen einen Herzinfarkt
   + Zustand nach arteriellen gefäßchirurgischen Eingriffen
   + Durchblutungsstörungen im Gehirn (Vorbeugung gegen Hirninfarkte)

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Auch die Blutgerinnung wird durch Acetylsalicylsäure beeinflusst. Die Substanz verhindert, dass die Blutplättchen (Thrombozyten) zusammenklumpen und verbessert so die Fließfähigkeit des Blutes.

Zusammensetzung bezogen auf 1 Tablette

100 mg Acetylsalicylsäure

+ Maisstärke

+ Cellulose, mikrokristalline

+ Cellulosepulver

 

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Geschwüre im Verdauungstrakt
- Erhöhte Blutungsneigung
- Nierenversagen
- Leberversagen

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Asthma bronchiale
- Herzschwäche
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Neigung zu Gichtanfällen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Sodbrennen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Mikroblutungen (kaum sichtbare oder bemerkbare Blutungen aus kleinsten Gefäßen), vor allem im Magen-Darm-Bereich
- Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
- Magenblutungen, meist erkennbar am schwarzen Stuhl, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen; in seltenen Fällen können die Blutungen zu einer Blutarmut führen.
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Was sollten Sie beachten?
- Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen darf das Arzneimittel nur auf ärztliche Anweisung gegeben werden. Es kann zu einem so genannten Reye-Syndrom kommen, eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es zu lang anhaltendem Erbrechen kommt.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Geben Sie vor einer Operation - dazu zählen auch kleinere Eingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes - die Einnahme/Anwendung des Arzneimittels an, da die Blutungszeit verlängert sein kann.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.

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