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Woher kommt der Name Bodfeld in Elbingerode?

Die Geschichte des Bodfeldes ist eng verknüpft mit der Geschichte der Stadt Elbingerode sowie Rübeland und Königshütte.
Überall in dieser Region trifft man auf Zeugnisse der über tausendjährigen Siedlungs- und Bergbaugeschichte. Die Ortsteile der Stadt Elbingerode (Harz) stellen das Kerngebiet des historischen Bodfeld, eines königlichen Bannforstes mit einer bedeutenden Jagdpfalz aus der Zeit der ersten deutschen Kaiser und Könige, dar. Heute führen gut ausgebaute und beschilderte Wanderwege und Lehrpfade zu Besonderheiten und Denkmalen der über tausendjährigen Geschichte, des Bergbaus und der Natur.
Das Bodfeld ist die älteste verbriefte Ortsbezeichnung im Unterharz und heute Bezeichnung für die in der Stadt Elbingerode (Harz) aufgegangenen Harzer Berg- und Hüttenorte Elbingerode, Königshütte und dem Höhlenort Rübeland.

Weite Wiesenflächen, dichte Wälder und tief in die Hochfläche eingeschnittene Täler prägen dieses traditionelle Urlaubs- und Erholungsgebiet. Allenthalben trifft man auf Zeugnisse der über tausendjährigen Siedlungs- und Bergbaugeschichte.

Urkundlich wird das Bodfeld erstmals 935 in der Lebensbeschreibung König Heinrichs I. erwähnt. Er wurde hier von seiner letzten Krankheit ergriffen.

Das Bodfeld war königlicher Jagdhof und Jagdrevier in dem sich Heinrich I. früher schon des öfteren aufgehalten hatte. Diese Tradition wurde später auch von anderen deutschen Kaisern und Königen gepflegt. So weilten Otto I. 944, 945 und 952, Otto II. 973, 975, 979 und 980, Otto III. 991, 992 und 995 im Bodfeld.

Im Jahr 1008 schenkt Kaiser Heinrich II. das Bodfeld dem Stift Gandersheim. 1025 hält sich Konrad II. und in den Jahren 1039, 1045 und 1048 Kaiser Heinrich III. längere Zeit im Bodfeld auf.

1056 verstirbt hier Kaiser Heinrich der III. im Beisein des Papstes Victor II, nach der Einweihung des Domes in Goslar, plötzlich und unerwartet. Heinrich der IV. besucht das Bodfeld dann noch einmal 1068. Danach verliert sich die Kunde über diesen ehemals häufig aufgesuchten Ort im Dunkel der Geschichte. Nur selten taucht der Name Bodfeld noch in Ablaß- oder Lehnsbriefen auf.

Aus Bodenfunden ist uns bekannt, dass der Name “Bodfeld” nicht nur einen Jagdhof bezeichnete, sondern auch ein mittelalterliches Eisengewinnungs- und Verhüttungszentrum. Dieses wurde zur Unterscheidung aber wahrscheinlich als “Lüttges Botfeld” bezeichnet. Der Standort dieser beiden“Bodfeld” lag nach heutigen Erkenntnissen einige Kilometer auseinander.

Der Jagdhof befand sich aller Wahrscheinlichkeit nach auf dem “Schlosskopf”, ca. 3 km noröstlich von Elbingerode, der Bergbauort am Papental, ca. 2 km südöstlich von Elbingerode.

Heute künden nur noch die Grundmauern einer Pfalzanlage auf dem Schlosskopf und die Reste der “Andreaskirche”, im Wald versteckte Schlackenhalden und sogenannte “Pingen”, Reste des ehemaligen Eisenerzbergbaues, vom Standort von Jagdhof und Siedlung.

Die Orte der Verwaltungsgemeinschaft “Bodfeld/Harz” stellen das Kerngebiet des ehemaligen “Amtes Elbingerode” und damit das Kerngebiet des historischen Bodfeld dar und knüpfen mit ihrem Namen an die Traditionen dieses Gebietes an.

Heute führen gut ausgebaute und beschilderte Wanderwege und Lehrpfade zu Besonderheiten und Denkmalen der über tausendjährigen Geschichte, des Bergbaus und der Natur. Besonders empfehlenswert für Diejenigen, die sich mit den Zeugnissen der deutschen Geschichte in der Harzregion bekannt machen wollen sind “Wege der deutschen Kaiser und Könige des Mittelalters im Harz” und “Montangeschichtlicher Lehrpfad im Bodfeld/Harz”.

Seit kurzem ist die Bodfeld-Apotheke ein Teil der Geschichte der Apotheke Elbingerode. Der Name Bodfeld wurde als typischer Name für die Region als Teil des Namens der neuen Bodfeld-Apotheke verwendet. Die Bodfeld-Apotheke ist nicht nur Mediakmenten-Lieferant für den Oberharz, nein Sie ist auch eine Apotheke Wernigerode. Durch die dazugehörige Versandapotheke ist die Bodfeld-Apotheke eine Harz Apotheke und beliefert durch diese Apotheke Deutschland.

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