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Venenerkrankung, Krampfadern

Venen-Test

Eine Venenerkrankung kommt nicht plötzlich über Nacht wie ein Schnupfen. Sie entwickelt sich langsam und schleichend über Jahre.

Wichtig zu wissen:
Zu Beginn merkt man von der Venenschwäche häufig nichts. Deswegen ist der Venen-Check auch so sinnvoll. Denn er zeigt, ob sich eventuell eine Venenschwäche entwickelt. Dann ist es wichtig, vorbeugend aktiv zu werden.

Auch hier bestätigen sich bundesweite Zahlen, dass rund ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland eine Venenerkrankung hat – so auch die Mitarbeiter von Höchst. Bei 27,5 Prozent von ihnen wurden die Venenspezialisten “fündig”. Fast 55 Prozent haben gesunde Venen, bei knapp 18 Prozent waren Besenreiser zu beobachten.

“Sind typische Beschwerden bereits da, wie müde, schwere, geschwollene und schmerzende Beine, Besenreiser oder Krampfadern, auch dann ist der Venen-Check sinnvoll.

Der Check-Up zeigt, ob es sich um eine Venenerkrankung im Frühstadium handelt\”“, weiß Chefärztin Dr. Eva Haas von der Schloßklinik Abtsee, Fachklinik für Venenerkrankungen in Laufen. Mit dieser Gesundheitsaktion zeigte sich einmal mehr, dass das “stille Leiden” – rechtzeitig erkannt – nicht zu einer manifesten Erkrankung werden muss.

Wadenkrampf

Fast jeder hat schon einmal einen WADENKRAMPF gehabt, eine schmerzhafte Verhärtung im Bereich der Wadenmuskulatur. Etwa 40 Prozent der Deutschen leiden häufiger unter diesen Symptomen. Wadenkrämpfe kommen meist plötzlich und führen häufig zu starken Schmerzen, bei denen sich einzelne Muskelgruppen im Bereich der Wade zusammenziehen ohne sich wieder zu entspannen. Genau hierdurch entsteht eine dauerhafte starke Anspannung der Muskulatur, die einen sehr starken stechenden Schmerz verursacht, wobei sich zusätzlich häufig eine Verkrampfung des Fußes einstellt. Diese Symptome treten besonders nachts auf und können verschiedene Ursachen haben.

Die zweite Gruppe besteht in den Wadenkrämpfen, die durch innere Flüssigkeits- und Mineralstoffwechselschwankungen auftreten. Insbesondere Flüssigkeitsverlust (beim Erbrechen, bei Durchfall, vermehrtem Missbrauch von Abführmitteln oder bei extrem starkem Schwitzen in den Sommermonaten oder auch nach körperlicher starker Belastung) führt über eine Veränderung im Kalzium- und Magnesiumhaushalt und durch eine Verminderung der Flüssigkeitsmenge im Gewebe zu einer erhöhten Krampfbereitschaft der Muskulatur, die sich insbesondere in der Wade widerspiegelt.

Der dritten Gruppe von Wadenkrämpfen liegen schwerwiegendere Erkrankungen von Gefäß- und Nervensystem oder Stoffwechselerkrankungen zugrunde.

Flüssigkeits-und Mineralstoffveränderungen

Durch eine erhöhte Ausscheidung von Körpersalzen und Flüssigkeitsverlust beim Schwitzen, sportliche Belastung, als auch durch die Einnahme von Entwässerungstabletten oder Abführmitteln kann es zu einer ausgeprägten Veränderung im Magnesium- und Kalziumhaushalt kommen. Auch Erbrechen und Durchfall führen zu solchen Veränderungen des Flüssigkeits- und Salzhaushaltes, wobei dann überwiegend der Mangel an Magnesium zu einer erhöhten Anfälligkeit der Muskulatur für Krämpfe führt. Aufgrund des Magnesiummangels in der Muskelzelle kommt es zu diesen Wadenkrämpfen, der Magnesiumgehalt im Blut selber ist dann häufig aber völlig normal und dieser Magnesiummangel in der Muskelzelle nicht direkt nachweisbar.
Auch mangelndes Trinken (sehr häufig bei älteren Menschen), eine einseitige Ernährung, einseitige Diäten und chronischer Alkoholgenuss führen häufig zu dieser ausgeprägten Veränderung in Wasser- und Elektrolytenhaushalt. Hier kann ein Ausgleichen mit regelmäßiger Einnahme von Magnesiumpräparaten, ggf. auch Kalziumbrausetabletten, insbesondere aber regelmäßiges Trinken zu einer Besserung führen.

Gefäßerkrankungen

Sowohl Fuß- als auch Wadenkrämpfe können nachts, aber auch tagsüber vermehrt bei Krampfaderbildungen (Varikosis) auftreten und hierin ihre Ursache haben. Patienten mit Krampfadern klagen häufig zusätzlich über müde und schwere Beine sowie Spannungsgefühl oder Schwellungsneigung besonders zum Abend hin. Entsprechend können die Stauungen des Blutes in den Krampfadern zu einer Stoffwechselveränderung im Bereich der Muskulatur und auf diese Weise zu häufigeren Wadenkrämpfen führen. Eine andere Ursache von krampfartigen Schmerzen im Bereich der Wade ist die „Schaufensterkrankheit“. Hier handelt es sich um die sogenannten „Raucherbeine“ mit verschlossenen Arterien. In diesen Fällen tritt der Wadenschmerz krampfartig nach Belastung, zum Beispiel einer längeren Gehstrecke auf und ist überwiegend nicht in Ruhe und in der Nacht vorhanden sondern belastungsabhängig. Die Schmerzen bei der Schaufensterkrankheit können sowohl im Bereich der Wade als auch im Oberschenkel und in der Gesäßmuskulatur auftreten, manchmal nach einer längeren Gehstrecke von mehreren hundert Metern, aber auch schon zum Teil bei schwereren Durchblutungsstörungen nach wenigen Metern Gehstrecke. Sie zwingen zum Stehenbleiben, in Ruhe geht der Schmerz dann langsam zurück. In seltenen Fälle können Wadenkrämpfe auch ein Symptom einer tiefen Beinvenenthrombose sein. Bei anhaltenden Beschwerden dieser Art ist eine entsprechende fachärztliche Untersuchung von Gefäßspezialisten dringend ratsam.
Andere seltene Ursachen sind Erkrankung des Nervensystems, wie zum Beispiel chronische Nervenentzündungen, ischiasartige Beschwerden, die in die Wade ausstrahlen oder chronische Nervenentzündungen bei Zuckerkranken und Alkoholübergenuss (die sogenannte Polyneuropathie) führen zu Beschwerden, die sich nicht selten als Wadenkrämpfe äußern. Sehr häufig ist aber bei Nervenerkrankungen zusätzlich das Gefühl in den Unterschenkeln und Füßen verändert, ähnlich wie Taubheitsgefühl, Kribbeln, aber auch Lähmungserscheinungen und Schwäche in den Gliedmaßen können begleitend auftreten. In solchen Fälle ist natürlich eine Untersuchung durch einen Fachspezialisten z.B. Neurologen erforderlich.
Weitere Ursachen sind auch die Einnahme von Medikamenten, deren Nebenwirkungen zu Wadenkrämpfen führen können. So ist es, wie oben bereits aufgeführt, eine Folge von Entwässerungstabletten, die den Magnesium-, Kalzium- als auch den Wasserhaushalt verändern können. Bei dieser Einnahme können über längere Zeit vermehrt Wadenkrämpfe auftreten. Weiterhin können verschiedene andere Medikamente zu ähnlichen Symptomen führen, und man sollte die regelmäßig verordnetenMedikamente auf Nebenwirkungen dieser Art im Gespräch mit dem Hausarzt überprüfen. Letztendlich treten auch während der Schwangerschaft regelmäßig vermehrt Wadenkrämpfe auf. Hier muss auf eine ausgewogene Ernährungs- und Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. In der Regel sind die Wadenkrämpfe in der Schwangerschaft harmlos, sollten aber auf alle Fälle einer genaueren Untersuchung unterzogen werden.
Insgesamt ist zu sagen, dass die sehr häufig auftretenden Wadenkrämpfe überwiegend ein Symptom harmloser Ursachen darstellen, aber immer, wenn sie regelmäßig auftreten, einer genaueren ärztlichen Abklärung und Untersuchung bedürfen. Insbesondere müssen Durchblutungsstörungen, Gefäßerkrankungen, Krampfaderleiden und Veränderungen des Kalzium- und Magnesiumhaushaltes, aber auch Ursachen des Nervensystems ausgeschlossen werden. Erst eine gezielte Untersuchung und Klärung der Ursache lässt auch eine gezielte Therapie und Beseitigung der Symptome und der Ursachen zu.

Selbsthilfe bei Wadenkrämpfen

Bei Verkrampfung der Muskeln aller Art hilft es in der Regel, den Muskel zu dehnen und zu strecken. Beim Wadenkrampf versucht man die Zehen des Fußes zu umfassen und sie in Richtung des Schienbeins zu ziehen, damit sich der Wadenmuskel streckt und der Krampf sich entspannen kann. Wenn es möglich ist, hilft es auch umherzulaufen und dabei fest auf den Boden zu treten. Bei leichteren Krämpfen in der Wade kann man die Muskulatur massieren. Sollte der Schmerz nicht relativ schnell verschwinden, ist auf alle Fälle eine weitere ärztliche Abklärung ratsam, da ja auch andere schwerwiegendere Ursachen zugrunde liegen können.

Dicke Beine

Wenn regelmäßig die Füße anschwellen, die Knöchel verschwinden und man das Gefühl hat, Beine wie ein Elefant zu haben, dann kann ein sogenanntes Lymphödem der Grund sein. Etwa drei Millionen Menschen sind in Deutschland von einer Erkrankung des Lymphsystems betroffen. Vor allem Frauen leiden darunter. Nur wenige Patienten finden den Weg zum Arzt. Viele denken, sie seien einfach zu dick und versuchen, das Problem mit einer Diät zu lösen.

Ursache der Schwellungen – der Ödeme – ist eine Abflussstörung des Lymphsystems. Diese Abflussstörung kann erblich bedingt auftreten oder durch äußere Einwirkungen wie Unfälle oder Operationen ausgelöst werden. Rund fünf Liter Blut pro Minute, das sind 7.200 Liter jeden Tag, pumpt unser Herz über die Arterien in den großen Körperkreislauf zur Versorgung aller Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen. Der Abtransport der anfallenden Kohlensäure und Schlackenstoffe erfolgt über die Venen. Der Stoffaustausch geschieht in der Verbindung des arteriellen und des venösen Schenkels des Kreislaufes, in der sogenannten Endstrombahn oder im Kapillarbett, wie es auch genannt wird.
Hier werden täglich 20 Liter Blutplasma durch Filtration ins Gewebe gepresst und davon 18 Liter wieder in die Kapillaren zurückresorbiert. Die Differenz von zwei Litern wird normalerweise problemlos über unser Lymphgefäßsystem abgeführt und dem Venensystem wieder zugeleitet. Die Lymphgefäße funktionieren als Drainagesystem, damit es nicht zur Gewebeüberschwemmung kommt. Wird die maximale Transportkapazität überschritten, entsteht ein Gewebsödem. Dieses Ödem besteht nicht nur aus Wasser, sondern enthält je nach Ursache und Dauer der Erkrankung in unterschiedlicher Konzentration Salze, Eiweiß und Zellen aus dem Blut. In der Praxis des Venenspezialisten werden besonders die einseitig oder beidseitig am Bein lokalisierten Schwellungen beobachtet. Dabei lassen sich drei häufig vorkommende Erscheinungsformen unterscheiden.

1.Das Phlebödem bei der chronischen Beinvenenstauung wie es bei fortgeschrittenem Krampfaderleiden oder nach Beinvenenthrombose auftritt.
2.Das Lymphödem. Es entsteht bei angeborener Transportschwäche des Lymphgefäßsystems oder durch erworbene Schädigung der Lymphgefäße, z.B. durch Entzündungen oder durch Verletzung bei Operationen.
3. Schließlich kann das Lipödem erwähnt werden, welches als krankhafte Fettansammlung in den Beinen imponiert und damit sekundär auch zu einer Behinderung des Lymphabflusses führen kann.

Die genannten Ödeme treten häufig auch in Mischformen auf. Das Spektrum der Erscheinungen reicht in seiner Bedeutung von der nur kosmetischen Beeinträchtigung bis zur schwerwiegenden Behinderung, ja sogar bis zu lebensbedrohenden Zuständen. Insbesondere gilt dies, wenn Folgeschäden an Haut- und Weichteilen des Beines dazukommen, wie Verfärbung, Entzündung, Vernarbung, Verkalkung, Geschwür- und Geschwulstbildung. Bei Beschwerden sollte unbedingt der Venenfacharzt (Phlebologe) aufgesucht werden, denn eine gründliche Abklärung ist ratsam, um Folgeschäden zu vermeiden.

Geschwollene Dicke Beine

Geschwollene Beine, bei Hitze noch dicker und schwerer, schmerzhaft, das kennt man. Wenn der Venenspezialist abgeklärt hat, dass im Venensystem keine Ursache für die Beschwerden vorliegen, dann stellt sich die Frage: Was haben Beinschmerzen mit dem Rücken zu tun?

Die bekannteste Ursache für Schmerzen, die vom Rücken in die Beine ausstrahlen, ja häufig nur in den Unterschenkeln oder Füßen empfunden werden, ist der Bandscheibenvorfall. Ziehende Schmerzen in den Waden, Kribbeln, Ameisenlaufen oder Taubheit in der Klein- oder Großzehe. Der Bandscheibenvorfall drückt auf die Nervenwurzel, im Gehirn wird es so verstanden, als käme der Schmerz aus dem Bein.

Aber nicht nur der Bandscheibenvorfall kann die Nervenwurzel in Raumnot bringen. Bei einer Arthrose der Zwischenwirbelgelenke wuchert der Knochen in alle Richtungen, so wird die knöcherne Austrittsöffnung aus der Wirbelsäule für die Nervenwurzel immer enger. Die Folge ist ebenfalls ein Schmerz vom Rücken in das betroffene Bein. Schließlich kann durch die knöchernen Auswüchse auch der Spinalkanal verlegt und das Rückenmark in diesem Wirbelsäulensegment gereizt werden. Dann werden die Schmerzen intensiver, ziehen in beide Beine, verstärken sich nach wenigen Schritten, die dann nur noch in Vorneigung möglich sind. Wirbelgleiten und Instabilität verursachen nicht nur Schmerzen im Rücken, oft bei jeder Bewegung, sondern – wie Hexenschuss – blitzartige Schmerzen in die Beine.
Wenn die Blase und der Darm nicht gelähmt sind, versucht man zunächst ohne eine Operation zu behandeln. Medikamente beruhigen die gereizten Nerven und lindern Schmerzen. Wärme und Massagen entspannen die Muskulatur. Krankengymnastik und angepasstes körperliches Training verbessern die Funktion des Bewegungsapparates. Erst wenn diese Maßnahmen über einen längeren Zeitraum nicht greifen und keine Schmerzlinderung erreicht wurde oder es zu einer Blasen- oder Darmlähmung kommt, würde man sich zu einer Operation entschließen.

Diagnoseverfahren:

Man unterscheidet folgende Diagnoseverfahren, die völlig schmerzfrei und sehr schonend sind:

1.Ultraschall-Doppler- Sonographie
Durch Ultraschallstrahlen wird der Blutfluss hörbar und durch Aufzeichnen einer Kurve auch sichtbar gemacht. Mit der Ultraschall- Doppler-Untersuchung kann man die krankhaften Rückströmungen bei Klappeninsuffizienz objektivieren und außerdem Strömungshindernisse wie Verschlüsse durch Thrombosen erfassen.
2.Farbduplex-Sonographie
Bei dieser bildgebenden Ultraschalluntersuchung werden das Gefäßsystem und der Blutfluss farblich und akustisch dargestellt. Ohne diese Untersuchung sollte keine therapeutische Entscheidung getroffen werden.
3.Lichtreflexions-Rheographie (LRR)
Eine opto-electronische Untersuchung mit Infrarotlicht zur Überprüfung der Entleerung und Wiederauffüllung von Hautgefäßen. Mit dieser unverzichtbaren Untersuchungsmethode kann überprüft werden, ob bei dem Patienten zu einem früheren Zeitpunkt eine Thrombose stattgefunden hat.
4.Venen-Verschlussplethysmographie (VVP)
Mit Hilfe von Druckmanschetten wird die Fähigkeit des Venensystems, Blut zu speichern und wieder zu entleeren, gemessen.

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