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Rückenschmerz: akut

Ursachen:

Woher kommt der Rückenschmerz?

Rückenprobleme können verschiedenste – auch ernste – Ursachen haben. Meist werden sie jedoch von harmlosen funktionellen Störungen ausgelöst. Das feine Zusammenspiel zwischen Wirbelsäule und dem Muskel- Bandapparat ist aus dem Gleichgewicht geraten. E s können heftige Schmerzen auftreten, ähnlich wie bei einem Bandscheibenvorfall.

Wie kommt es dazu?

Verkanten sich z.B. durch eine falsche Bewegung die kleinen Wirbelgelenke oder werden sie durch Fehlhaltungen beispielsweise langes Sitzen oder Stehen in einer unergonomischen Körperhaltung über Gebühr beansprucht, greift automatisch die Muskulatur ein. Sie verspannt sich, um die Gelenkverbindung der Wirbelsäule zu entlasten. Gleichzeitig werden dabei die zahlreich von der Wirbeläure ausgehenden Nerven schmerzheft gereizt.

Auch der sogenannte „Hexenschuss“ ist meist nichts weiter als eine sehr plötzlich einsetzende Muskelverhärtung, die z.B. durch eine „falsche“ Bewegung ausgelöst wird.

Bewegung: Dem Schmerz aktiv begegnen

Was kann man tun, damit die Funktion von Wirbelsäule, Muskeln und Bändern wieder ins Lot kommt? Die meisten Menschen reagieren bei Rückenschmerzen mit Schonung teilweise sogar mit Bettruhe. Doch genau das Gegenteil ist das richtige. Rückenfreundliche Aktivitäten und Bewegung sind gut für den Rücken, stärken Muskulatur und Bänder. Außerdem werden die Bandscheiben (unsere Wirbelpuffer) optimal mit Flüssigkeit und Nährstoffen versorgt. Deshalb gilt: Ruhe und Schonung bitte nur in Akutphasen des Schmerzes halten. Spätestens nach 2 Tagen sollten sollte man versuchen, die normale Alltagsaktivität wieder aufzunehmen. Man sollte die Treppe benutzen statt des Aufzugs, kürzere Strecken zu Fuß zurücklegen statt mit dem Auto und wenn man vor der Attacke keinen Sport getrieben hat, sollte man nach der Schmerzattacke dringend anfangen.

Geeignet sind alle Sportarten bei denen man die Muskulatur und Beweglichkeit schonen aufbaut.

Hierzu zählt vor allem Schwimmen und Rad fahren. Oft reichen schon 2 Trainingseinheiten in der Woche aus, damit die Schmerzen Verschwinden und nicht mehr wieder kehren.

Maßnahmen für einen starken Rücken:

  1. öfter mal zu Fuß gehen
  2. Treppen statt Aufzüge benutzen
  3. regelmäßig rückenfreundlichen Sport treiben
  4. mit gradem Rücken heben und tragen
  5. statt rücken beugen in die Knie gehen
  6. nicht länger als 30 min in der selben Position verharren (langes stehen und sitzen)
  7. auf ergonomisch geformten Stuhl achten

Schmerzmittel: Erste Hilfe bei Rückenschmerzen

„Aktiv werden, in Bewegung bleiben“ – oft ist es jedoch leichter gesagt als getan. Wenn der Schmerz im Rücken so groß ist, dass an Bewegung kaum oder gar nicht zu denken ist, kann die Einnahme eines Schmerzmittels aus der Apotheke sehr hilfreich sein. Hierzu eignen sich rezeptfreie Wirkstoffe wie z. B. Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol,Ibuprofen oder Diclofenac  in niedriger Dosierung.

Alle genannten Mittel
sind gut wirksam, Unterschiede liegen allerdings in der Wirkdauer.ASS, Paracetamol, Ibuprofen, und Diclofenac wirken etwa 3 – 6 Stunden, Naproxen-Natrium wirkt um die 12 Stunden. Alle diese Wirkstoffe gibt es in der Apotheke rezeptfrei:

Alle Mittel nimmt man drei – viermal täglich ein außer Naproxen-Natrium. Durch die längere Wirkdauer reicht die Einnahme 1- 2 mal täglich.

Diclofenac, Iboprofen, und Naproxen-Natrium gehören zu den nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR), die nicht nur den Schmerz lindern, sondern auch die meist mit Rückenproblemen einhergehenden entzündlichen Prozesse im Körper unterbrechen. Eventuell ergänzt durch Wärmeanwendung wie beispielsweise ein heißes Bad oder Rotlichtbestrahlungen, sollten sich akute Schmerzzustände nach ein bis zwei
Tagen soweit legen, dass normale Bewegungsabläufe wieder möglich werden und allmählich kleine Übungseinheiten zum Muskelaufbau gestartet werden können.

Die wichtigsten Fragen zur Selbstmedikation bei Rückenschmerzen

Worauf sollte man beim Kauf selbst besonders achten?
Die Selbstmedikation setzt zunächst voraus, dass man verantwortliche mit den Medikamenten und seiner Gesundheit umgeht. Rezeptfreie Schmerzmittel stammen häufig aus der Medikamentengruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR). Die Medikamente sollten nur einen einzelnen Wirkstoff enthalten. Jeder zusätzliche Inhaltsstoff ist bei der Selbstbehandlung überflüssig. Die Mitarbeiter der Apotheke sowie der
Apotheker stehen Ihnen beratend zur Seite.

Warum sind Kombipräparate nicht zu empfehlen?
Enthält ein Präparat mehrere Schmerzwirkstoffe, lässt sich bei möglichen Unvertäglichkeiten die Ursache nur schlecht nachvollziehen. Im übrigen wirken solche Präparate nicht besser.

Was sollte man Wissen, wenn man zu rezeptfreien Schmerzmittel greift?
Bestimmte Wirkstoffe können sich ungünstig bei anderweitigen Erkrankungen auswirken. Für alle NSARs inklusive ASS gilt: nicht verwenden bei Magen-Darm-Erkrankungen z.B. Geschwüren! ASS ist auch nicht geeignet für Asthmatiker. Auf Paracetamol sollte besser Verzichtet werden bei Leber und Nierengeschädigten. Informieren Sie Ihren Apotheker unbedingt beim Kauf eines Schmerzmittels über Ihre bestehenden Erkrankungen und die Arzneimittel, die Sie zur Zeit verwenden!

Wie lange dürfen Schmerzmittel ohne ärztlichen Rat eingenommen werden?
Bei akuten Beschwerden kann sich der ansonsten gesunde Mensch mit rezeptfreien Medikamenten in den ersten Tagen eine Linderung verschaffen. Ohne ärztliche Kontrolle sollten sie jedoch nicht länger als drei Tage eingenommen werden.

Arztbesuch wann wird er dringend notwendig?
Funktionelle Störungen, die mit Muskelverspannungen einhergehen, sind mit über 90% die häufigsten Auslöser für Rückenschmerzen. Sie entstehen überwiegend durch Fehlbelastungen der Wirbelsäule- wie langes Stehen oder Sitzen- und sind durch rückenfreundliche Bewegung meist schnell wieder in den Griff zu bekommen. Trotzdem kann eine behandlungsbedürftige Ursache vorliegen, wie z.B. ein Bandscheibenvorfall,
niemals völlig ausgeschlossen werden.

Erste Ursachen machen sich fast immer durch bestimmte Warnhinweise bemerkbar. Dazu zählen insbesondere Kribbeln, Lähmungserscheinungen, Empfindungsstörungen, und plötzliche Unfähigkeit Urin und Stuhl zu halten.

Bei diesen Symptomen müssen Sie unbedingt umgehend den Arzt aufsuchen. Auch wenn der „normale“ Rückenschmerz trotz Selbsthilfemaßnahmen über Tage unvermindert anhält, ist ein
Besuch vom Arzt notwendig. Er wird durch verschiedene Untersuchungen und im Gespräch mit Ihnen die Schmerzursache genau abklären und dementsprechend ein individuelles Therapiekonzept entwickeln. Hierbei sind die Orthopäden die erste Wahl, um die volle Belastbarkeit des Rückens wieder zu erreichen.

Tipps für einen gesunden Rücken

  1. Entlastung: Recken und Strecken im Sitzen und Stehen
  2. Kräftigung oberer Rücken: Kopf gegen die Hände drücken. Spannungen einige Sekunden halten, danach entspannen. Im sitzen oder stehen.
  3. Kräftigung unterer Rücken: Arm und Bein diagonal strecken. Danach lockern. Kein Hohlkreuz

Zur Erhaltung seiner Belastungsfähigkeit braucht unser Organismus Bewegung. Der aufrechte Gang des Menschen erfordert aber auch Bewusstsein zur Haltung. Bewegung heiß „Vorbeugen ist besser als heilen“. Jeder sollte deshalb die Chance ergreifen, sich mit der notwendigen Portion Eigeninitiative aktiv an seiner Gesundheit zu beteiligen. Führen Sie deshalb Diese Übungen zur Entlastung Ihrer Wirbelsäule mindestens 1mal täglich aus.
Dabei sollte jede einzelne Übung 5mal hintereinander durchgeführt werden. Es ist Ihre Eigeninitiative, auf die es ankommt. Nutzen Sie auch die Angebote
niedergelassener Physiotherapeuten zur Beratung und Durchführung von Präventionsprogrammen.

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