0 Artikel

0,00 €

0
Zur Kasse
Anzahl Artikel Einzelpreis
Zwischensumme 0,00 €
Zur Kasse

Registrieren

» Passwort vergessen

» Überprüfungs-E-Mail zusenden


0 Artikel

0,00 €

0
Zur Kasse
Anzahl Artikel Einzelpreis
Zwischensumme 0,00 €
Zur Kasse

Registrieren

» Passwort vergessen

» Überprüfungs-E-Mail zusenden


Leben mit Diabetes

Insulinnadeln regelmäßig wechseln

Diabetiker sollten ihre Injektionsnadeln regelmäßig wechseln, denn schadhafte oder abgenutzte Nadeln verletzen das Gewebe stärker. Verklebte oder verstopfte Nadeln können außerdem die Dosierungsgenauigkeit beeinträchtigen. “Injektionsnadeln sind Einmalprodukte. Wenn Patienten in der Apotheke von mechanischen Defekten eines Insulinpens berichten, sind in sehr vielen Fällen die Injektionsnadeln verklebt oder verstopft”, so Professor Dr. Martin Schulz, stellvertretender Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Erfahrungsgemäß sind die Nadeln nach ein- bis zweimaliger Injektion bereits stark verbogen. Auch aus diesem Grund sollten Injektionsnadeln nicht mehrfach verwendet werden.

Grundsätzlich wird Insulin in das Unterhautfettgewebe gespritzt. Diabetiker sollten Insulin nicht durch die Kleidung hindurch spritzen. Die Injektionsstelle sollte frei von Leberflecken, Narben, blauen Flecken oder Hautverletzungen sein. Zudem muss die Injektionsstelle häufig gewechselt werden. Je nachdem welches Insulin gespritzt wird und wie schnell es wirken soll, sind unterschiedliche Hautareale empfehlenswert. Schnell wirkende Insuline werden idealerweise in die Bauchdecke injiziert. Verzögerungsinsuline können auch in den Oberschenkel oder in das Gesäß gespritzt werden, um die Insulinwirkung zusätzlich zu verlängern.

Das neue Buch "Aktiv gegen Diabetes"verhilft zu einem besseren Umgang und Leben mit Diabetes

Ein Leben mit Diabetes ohne Medikamente oder Insulinspritzen – für viele Diabetiker ein Wunschtraum. Dass dieser Traum Wirklichkeit werden kann, zeigt das aktuell veröffentlichte Buch “Aktiv gegen Diabetes” der Diabetes-MOBIL-Geschäftsführer Gabriele Faber-Heinemann und Prof. Dr. Lutz Heinemann. Das in der Verlagsgruppe Mainz erschienene Buch hilft dem Leser mit vielen praktischen Tipps, seine Lebensgewohnheiten zu ändern und damit ein aktiveres und gesünderes Leben zu führen. Die ebenfalls gerade publizierte Diabetes-MOBIL-Studie belegt, dass dadurch viele Patienten einen besseren Umgang mit ihrer Erkrankung erreichen und sich damit auch ihre Lebensqualität verbessert. Gleichzeitig konnten viele der Patienten ihre Medikation reduzieren oder sogar ganz darauf verzichten. Quintessenz: Durch die Umstellung der Ernährung und regelmäßige Bewegung lässt sich Typ-2-Diabetes gut “bekämpfen”.

Die in dem Buch vorgestellte P.A.T.E – Methode basiert darauf, die Betroffenen nicht mit ihrer Erkrankung alleine zu lassen. Sie lernen, den Diabetes als Chance zu sehen, über ihre Motive für mehr Gesundheit nachzudenken und ihre eigenen Ziele zu finden. Sie werden zur Durchführung von Lebensstil-Änderungen im Alltag motiviert, in dem sie konkrete Erfolge erleben und messen können. P.A.T.E steht für Planen, Aktivieren, Trainieren und Erhalten – und beschreibt somit die vier Phasen, die zu einer erfolgreichen Änderung von Lebensgewohnheiten notwendig sind.

“Die Menschen müssen vor allem die durch Lebensstil-Änderungen gewonnenen Vorteile für sich selber spürbar erkennen”, erläutert Faber-Heinemann. “Ihre Lebensqualität soll nachhaltig steigen und sie dürfen nicht das Gefühl haben, auf etwas verzichten zu müssen.” Mit ihrem Buch will Faber-Heinemann die Patienten in ihrem heimischen Umfeld begleiten. Daher beschreibt sie in dem Ratgeber, wie sich Änderungen der Lebensgewohnheiten in den persönlichen Lebensalltag integrieren lassen. Das 40-Wochen-Programm führt den Leser Schritt für Schritt, Kapitel für Kapitel zu mehr Gesundheit, neuer Lebensqualität und einem besseren Verständnis für die Erkrankung. Die Vorschläge für eine geeignete Ernährung und Bewegungsaktivitäten helfen dabei ebenso wie Entspannungstechniken und Wege zu den persönlichen Energiequellen.

Die positive Wirkung dieser so genannten “Lifestyle-Interventionen” bei Patienten, die bereits lange an Diabetes erkrankt waren, dokumentiert die Diabetes-MOBIL Studie, die im Juli 2008 in der anerkannten deutschen Fachzeitschrift “Diabetes, Stoffwechsel und Herz” veröffentlicht wird. Diese sechsmonatige Untersuchung mit 117 Patienten ergab, dass sich durch die Umstellung der Ernährung und regelmäßige Bewegung neben den Blutzuckerwerten auch der Blutdruck sowie der Fettstoffwechsel deutlich verbessern und sogar wieder normalisieren lassen. Hierfür ist allerdings eine dauerhafte Änderung der Lebensgewohnheiten zwingend erforderlich, getreu dem Motto: Von heute ab und dann für immer.

Das Buch “Aktiv gegen Diabetes”, ISBN 978-3-8107-0027-8, ist ab sofort im Buchhandel oder über die Verlagsgruppe Mainz (www.verlag-mainz.de) zu einem Preis von 24,80 Euro erhältlich.

Hintergrund Diabetes-MOBIL

Das Unternehmen Diabetes-MOBIL wurde im Jahr 2005 von Gabriele Faber-Heinemann und Prof. Dr. Lutz Heinemann als gemeinnützige GmbH mit Sitz in Düsseldorf gegründet. Das erklärte Ziel ist die MOtivation und Begleitung bei der Implementation von Lebensstil-Änderungen bei Patienten, woraus sich der Firmenname ableitet.

Zu diesem Zweck entwickelten die Düsseldorfer die P.A.T.E – Methode (Planen – Aktivieren – Trainieren – Erhalten). Zur lokalen Umsetzung dieser Methode in die Praxis werden Diabetiker bei der Umstellung ihrer Lebensgewohnheiten von einem ausgebildeten “Diabetes-Paten” angeleitet. Dieser hilft ihnen nicht nur dabei, die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten zu verbessern und in den Alltag einzugliedern, sondern sie vermittelt auch Hintergrundswissen und beantwortet die vielfältigen Fragen der Patienten.

Bei Diabetes-Medikamenten auf Wechselwirkungen achten

Werden Arzneimittel gegen Diabetes eingenommen, sind Wechselwirkungen häufig. Um diese vollständig zu erkennen, ist die kontinuierliche Betreuung der Hausapotheke unersetzlich. “Nur der Apotheker in der wohnortnahen Apotheke kann alle individuellen Arzneimittel erfassen und kennt auch die Selbstmedikation. Die kostenlose Überprüfung auf mögliche Wechselwirkungen bieten wir den Apothekenkunden an, die sich in einer Hausapotheke einschreiben”, so Magdalene Linz, Präsidentin der Bundes-apothekerkammer. “Anlässlich des Weltdiabetestags am 14. November wollen wir Patien-ten für arzneimittelbezogene Probleme und deren Lösung sensibilisieren.” Derzeit sind etwa 5.000 verschiedene Wechselwirkungen bekannt. Welche Wechselwirkungen klinisch relevant sind und wie die Patienten im Alltag mit ihnen umgehen können, kann der Apo-theker im persönlichen Gespräch mit seinem Kunden erkennen und nach Rücksprache mit dem Arzt patientenindividuelle Lösungen finden.

Wechselwirkungen zwischen Antidiabetika wurden unter anderem bei verschreibungs-pflichtigen Blutdrucksenkern beobachtet. Je nach Wirkstoff kann es unter anderem zu Unter- oder Überzuckerungen kommen, worauf der Diabetiker mit einer entsprechend verän-derten Insulindosis reagieren sollte. So können blutdrucksenkende ACE-Hemmer die Empfindlichkeit des Körpers gegenüber Insulin steigern. Blutdrucksenkende Betablocker können Unterzuckerungen verstärken und deren Warnsymptome wie Zittern verringern.

Diabetiker sollten Schmerzmittel sorgfältig auswählen

Diabetiker sollten sich bei der Selbstmedikation mit Schmerzmitteln vom Apotheker ausführlich und individuell beraten lassen. “Selbst vermeintlich harmlose Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure können die Wirkung rezeptpflichtiger Antidiabetika verändern”, so Magdalene Linz, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. “Mögliche Wechselwirkungen zählen zu den Gründen, warum Arzneimittel in Deutschland der Apothekenpflicht unterstellt sind.” So können hohe Dosierungen Acetylsalicylsäure (ASS) die Wirkung des blutzuckersenkenden Wirkstoffs Glibenclamid steigern, was wiederum zu Unterzuckerungen führen kann. ASS und andere Schmerzmittel wie Ibuprofen und Diclofenac können die Verträglichkeit des Blutzuckersenkers Metformin verschlechtern. Linz: “Werden Schmerzmittel nur sporadisch eingenommen, können viele mögliche Wechselwirkungen vernachlässigt werden. Deshalb ist das Gespräch mit dem Apotheker wichtig.”

Diabetiker leiden oft an Bluthochdruck. Einige Schmerzmittel können die Wirkung von blutdrucksenkenden Präparaten, wie zum Beispiel Diuretika oder Betablockern, verringern. “Es gibt in der Selbstmedikation keine Patentlösungen, die auf jeden Diabetiker passen. Deshalb muss der Apotheker seine Auswahl auf den Einzelfall ausrichten und sich gegebenenfalls mit dem behandelnden Arzt absprechen”, so Linz. Dem Arzt ist die Selbstmedikation oft nicht bekannt. Zudem haben einige Patienten gegenüber rezeptfreien Arzneimitteln ein geringeres Risikobewusstsein.

Vitamin-Räuber Diabetes - Brauchen Zuckerkranke eine Extraportion Vitamine?

Wer sich abwechslungsreich ernährt, hat normalerweise keinen Vitaminmangel. Aber: “Stress, Rauchen und Alkohol sind bekannte Vitaminräuber”, erklärt Dr. Dr. Andrey Zeyfang, Diabetologe und Chefarzt am Bethesda Krankenhaus Stuttgart. Auch Diabetiker können einen erhöhten Bedarf haben – etwa weil bei hohen Zuckerspiegeln Vitamine mit dem Harn verloren gehen und weil bei Diabetes mehr gefährliche “freie Radikale” entstehen, die von Vitaminen entschärft werden müssen. Daher, so Zeyfang im Apothekenmagazin “Diabetiker Ratgeber”, ist eine gesunde und vitaminreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse für Diabetiker besonders wichtig. Hat der Arzt trotzdem einen Mangel festgestellt, kann die unterstützende Einnahme eines Vitaminpräparates sinnvoll sein.

Warenkorb

0 Artikel

0,00 €

0
Zur Kasse
Anzahl Artikel Einzelpreis
Zwischensumme 0,00 €
Zur Kasse
Merkzettel
Kundenkonto
Bestellschein
Rezept einlösen
Rezept einlösen
Newsletter
Newsletter