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Kosmetik, Körperpflege

Hautreinigung

Das A und O einer sorgfältigen Pflege ist die Reinigung der Haut. Nur so bleibt sie auf Dauer gesund und attraktiv. Je nach Körperregion finden dabei die verschiedensten Präparate Verwendung:

Die Seife hat im Wandel der Zeit ihren Platz durch den Zusatz von qualitativ hochwertigen Inhaltsstoffen bis heute behauptet. Seife gilt seit Jahrtausenden als bewährtes Produkt zur Körperreinigung und -pflege.
Syndets enthalten als Schaum- und Reinigungskomponenten waschaktive Substanzen, die durch chemische Synthese hergestellt werden. Sie schäumen bei jeder Wasserhärte und ihr pH-Wert lässt sich – z. B. auf den physiologischen pH-Wert der Haut – einstellen.
Badezusätze: Ihre Rohstoffe werden vereinfacht in Grundstoffe (Tenside), Hilfsstoffe und spezielle Wirkstoffe eingeteilt. Flüssige Badezusätze sind Ölbäder, Cremebäder, Schaum- und Duschbäder. Feste Badezusätze sind Badepulver, Badetabletten und Badesalze.

Peeling-Präparate enthalten zumeist als Schleifpartikel kleine, nicht scharfkantige natürliche oder synthetische Granulate. Es gibt sie als Cremes, Emulsionen, Gele oder Masken.

Gesichtswasser erfrischt und beseitigt letzte Spuren des Reinigungsmittels. Es gibt Produkte mit oder ohne Alkohol. Reinigend wirken Öl-in-Wasser (O/W)-Emulgatoren.

Two-in-one-Produkte (2 in einem)vereinen in sich reinigende und pflegende Wirkung. Der Pflegeeffekt erspart in vielen Fällen das zusätzliche Einreiben des Körpers mit einer Lotion.

Hautpflege

Umwelt- und Witterungseinflüsse strapazieren die Haut. Deshalb muss sie sorgfältig gepflegt und geschützt werden – jeder Hauttyp auf seine Art.

Tipps


Konsequente Hautpflege während des ganzen Jahres verbunden mit gesunder Ernährung und genügend Bewegung sind die besten Voraussetzungen für eine gesunde, frische Körperhaut.
Um das natürliche Hautgleichgewicht zu erhalten, sollte – je nach Hauttyp – täglich bzw. mehrmals pro Woche, eine Körperlotion verwendet werden. Besonders beanspruchte Körperpartien sollten mit extra reichhaltigen Produkten gepflegt werden. Insbesondere empfiehlt sich die Anwendung einer Körperlotion oder -creme nach jedem Baden/Duschen und nach dem Sonnenbad.
Wasser ist ein Lebenselixier – auch und gerade für die Haut. Viel trinken (1,5 – 2 Liter pro Tag) unterstützt die Hautfunktionen nachhaltig, besonders in der trockenen und kalten Jahreszeit.

Durch die gezielte Zufuhr der Vitamine A, C und E kann die Widerstandskraft der Haut ganz erheblich gesteigert werden
Während der Schwangerschaft werden Haut und Gewebe der Bauchpartie besonders stark beansprucht. An den Dehnungszonen kann es zu Rissstellen und Dehnungsstreifen im Bindegewebe kommen. Eine wirkungsvolle Vorbeugung gegen Schwangerschaftsstreifen ist die regelmäßige Massage der Haut mit einem Hautöl.

Cremes und Lotionen
Den bei weitem wichtigsten Produkttyp der Hautpflegemittel stellen Emulsionen in Form von Creme, Body Lotion oder Body Milk dar.

Emulsionen enthalten sowohl Wasser bzw. wasserlösliche Komponenten als auch Lipide (Fette) und lipidlösliche Rohstoffe. Sie können daher den Substitutionsbedarf an hauteigenen Stoffen besonders gut erfüllen. Die Wirkung der Emulsion auf die Haut hängt von der Art ihrer Zusammensetzung ab: Es gibt mehrere Emulsionstypen mit jeweils unterschiedlichen Pflegefunktionen.
Bei allen Emulsionstypen handelt es sich um so genannte halbstabile Systeme, die sich aus zwei nicht oder nur begrenzt miteinander mischbaren Flüssigkeiten zusammensetzen. Diese Grundbestandteile sind Wasser bzw. wasserlösliche Stoffe sowie Öle bzw. öllösliche Stoffe. In der Emulsion ist eine der beiden Flüssigkeiten in Form feinster Tröpfchen in der anderen Flüssigkeit verteilt. Man spricht auch von einer Dispersion. Die dispergierten Flüssigkeitströpfchen bilden die innere Phase, die sie umgebende Flüssigkeit die geschlossene oder äußere Phase. Neben der jeweiligen Fett- und Wasserphase bestimmen ausgewählte Rohstoffe, ob die Emulsion eine Creme oder eine Lotion wird.

Die Ölphase
Als Ölphase werden häufig Fettsäureester, Fettalkohole, Vaseline, Mineralöle, Wachse und Silikonöle eingesetzt. In den letzten Jahren ist der Anteil an natürlichen Fett- und Ölkomponenten, z.B. Avocado- und Olivenöl, stark angestiegen.

Die Wasserphase
Neben Wasser sind in der Wasserphase vor allem feuchtigkeitsregulierende bzw. feuchtigskeitsbewahrende Substanzen enthalten. Die Feuchtigkeitsregulatoren schützen die Keimschicht der Epidermis und die darunterliegenden Hautschichten vor dem Austrocknen. Der natürliche Feuchtigkeitsfaktor der Hornhaut (natural moisturizing factor NMF) besteht aus Stoffen, die einerseits Wasser binden können, andererseits aber auch durch Wasser herauslösbar sind, z.B. Natriumsalze der Milchsäure oder Harnstoff. Als feuchtigkeitsregulierende Stoffe werden den Pflegeprodukten daher ähnliche Substanzen beigefügt, z.B. Aminosäuren, Hyaluron- oder Milchsäure. Liposomen fungieren als Trägersystem für die Wirkstoffe.

Der Emulgator

Da sich Wasser und Öl von Natur aus nicht mischen, ist der Zusatz eines Emulgators notwendig, um der Emulsion Stabilität zu verleihen. Der Emulgator ermöglicht eine dauerhafte Mischung von Wasser- und Ölphase, indem er die Grenzflächenspannung zwischen beiden Phasen herabsetzt. Typische Emulgatoren sind Seifen, Polyglycerole, Eucerit, Zuckerester, Lecithin und Naturölderivate.

Weitere Bestandteile
Je nach Löslichkeit und Stabilitätseigenschaften können die Wasser- oder die Ölphase von Emulsionen Zusätze wie Konservierungsmittel, Antioxidantien, Komplexbildner, Parfumöle, Farbstoffe sowie einzelne Wirkstoffe bzw. Wirkstoffkombinationen enthalten.

Feuchthaltemittel, z.B. Glyzerin, Sorbit oder andere Polyalkohole, haben die Aufgabe, das Eintrocknen der Pflegeprodukte zu verhindern oder zu verzögern. Gleichzeitig versorgen sie die Haut mit Feuchtigkeit. Glyzerin ist ein dreiwertiger Alkohol, der süß schmeckt und Wasser anzieht, man nennt das auch “hygroskopisch”. Sorbit ist auch bekannt als Zuckeraustauschstoff und besitzt ebenfalls stark wasseranziehende Eigenschaften. Auf Kosmetikprodukten findet sich häufig der englische Begriff “moisturizer” für Feuchthaltemittel. Verdickungsmittel dienen der Konsistenzsteuerung, sogen also dafür, dass die Creme nicht zu flüssig und die Lotion nicht zu dick wird.
Um Zersetzungsprozesse zu vermeiden, werden der Emulsion außerdem Stabilisatoren zugesetzt. Diese bilden in Wasser fein zerteilte, so genannte kolloidale Lösungen und umhüllen die emulgierten Tröpfchen mit einem Schutzfilm.
Der Typ bestimmt die Wirkung
Unterscheidungsmerkmal für die verschiedenen Emulsionstypen ist die jeweilige Anordnung von Wasser- und Ölphase zueinander:

Der Grundcharakter der Öl-in-Wasser-Emulsion (O/W-Emulsion) ist durch Wasser geprägt. Die Wassermoleküle umschließen die Fettmoleküle; die Öltröpfchen liegen fein verteilt in Wasser vor. Da sich das Wasser in der Außenphase befindet, zieht die Emulsion ohne zu fetten ein.

Emulsionen dieses Typs haben einen leicht erfrischenden Charakter, sind feuchtigkeitsspendend, leicht verteilbar und schnell einziehend. O/W-Emulsionen schützen den Hydrolipid-Mantel und werden vor allem für jüngere, normale und fettige Haut empfohlen. Emulsionen für fettige Haut wirken häufig Sebum(fett)-regulierend.

Die Wasser-in-Öl-Emulsion (W/O-Emulsion) basiert auf dem umgekehrten Prinzip; ihr Grundcharakter wird von Öl bestimmt. Bei W/O-Emulsionen umschließen die Fettmoleküle als äußere Phase kleinste Wassertröpfchen. Der Anteil an pflegenden Fetten und Ölen ist in der Regel größer als bei O/W Emulsionen.

W/O-Emulsionen gleichen den Fett- und Feuchtigkeitsbedarf der Haut aus und bilden eine reichhaltige Schutzschicht, die die Haut nachhaltig vor dem Austrocknen schützt. Sie ziehen zwar nicht so schnell in die Haut ein, begünstigen aber die Feuchtigkeitsanreicherung in den obersten Hautschichten. Emulsionen dieses Typs bieten daher langanhaltenden Schutz und eine intensive Pflegeleistung. Sie sind insbesondere für trockene Haut zu empfehlen.

Ein neuerer Emulsionstyp sind die Mehrfachemulsionen. Dabei handelt es sich um mindestens zwei ineinander verschachtelte Emulsionen, wobei die äußere Emulsion wenigstens eine weitere Emulsion in der inneren Phase enthält.

Während W/O- oder O/W-Emulsionen also über eine reine innere Phase verfügen, liegt bei den Mehrfach- oder multiplen Emulsionen die innere Phase selbst als Emulsion vor. So sind z.B. bei W/O/W-Emulsionen mikrofeine Wassertröpfchen stabil in die Öltröpfchen eingelagert, die wiederum, wie bei einer O/W-Emulsion, im Wasser feinst verteilt sind.

Durch dieses Prinzip können die Mehrfach-Emulsionen die Vorteile beider Standard-Emulsionstypen miteinander kombinieren: Während die äußere Wasserphase eine kurzfristige Feuchtigkeitswirkung bietet, die Ölphase intensiv pflegt und vor Feuchtigkeitsverlust schützt, bewirken die mikrofeinen inneren Wasserpartikel eine langfristige Feuchtigkeitsversorgung (Depot-Effekt).

Öle und Gele

Öle
Zu den ältesten Produktformen der Hautpflege zählen die Öle. Ihre hautpflegenden Eigenschaften verdanken sie den ausschließlich enthaltenen fettlöslichen Rohstoffen.

Die Wirkung der Körperöle variiert je nach ihrer Rezeptur. Zum Einsatz kommen vor allem nicht trocknende Pflanzenöle (z.B. Mandelöl), Vitamine enthaltende Öle (z.B. Avocado- oder Keimöle) sowie ölige pflanzliche Auszüge (Johanniskraut, Kamille) und ätherische Öle. Paraffinöle oder flüssige Fettsäureester werden lediglich zur Optimierung der Anwendungseigenschaften verwendet. In diesen Fällen werden Antioxidantien zugesetzt, die verhindern, dass das Öl ranzig wird.

Gele
Bei Gelen handelt es sich um halbfeste, mehr oder weniger transparente Produkte. Sie bestehen aus einem dreidimensionalen Netzwerk aus so genannten Gerüstbildnern (z.B. Gelatine, Cellulose-Derivate und Polyacrylate), in deren Zwischenräumen große Mengen Feuchtigkeit und Pflegestoffe eingebunden werden können. Man unterscheidet drei verschiedene Geltypen: wasserfreie Oleogele, ölfreie Hydrogele und Öl/Wasser-Gele.
Gele zeichnen sich durch eine intensive Feuchtigkeitswirkung und ein schnelles Einziehvermögen aus. Sie lassen sich besonders schnell auf der Haut verteilen und ziehen sofort ein, ohne zu kleben. Häufig kommt durch spezielle Zusatzstoffe, z.B. Menthol, eine kühlende, erfrischende Wirkung hinzu. Diese Anwendungseigenschaften haben zu einer zunehmenden Beliebtheit von Gelen, insbesondere bei Menschen mit empfindlicher Haut, geführt.

Wird in das Netzwerk eines Gels zusätzlich eine Emulsion integriert, entsteht eine Gel-Creme, die die feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften eines Gels mit den Pflegewirkungen einer Emulsion verbindet.

Spezial-Pflegeprodukte

Neben dem natürlichen Alterungsprozess können verschiedene Faktoren zu Veränderungen des Hautbildes führen. Gerade heute ist die Haut einer zunehmenden Reizüberflutung, z.B. durch Sommersmog, Umweltschäden, ungesunde Lebensweise oder die stärker werdende UV-Strahlung ausgesetzt.
Vor allem Menschen mit empfindlicher Haut, immerhin knapp 40 Prozent der Verbraucher, leiden ganz besonders unter diesen Belastungen. Durch die geschädigte, gestörte Barrierefunktion verliert die Haut ihren natürlichen Schutzschild, so dass die wichtige haut-eigene Feuchtigkeit nach außen entweicht und Schadstoffe leichter eindringen können. Als Folge neigt die Haut zu Rötungen, wird rau, trocken und schuppig, bekommt oftmals Risse. Der Verlust der Eigenschutzfähigkeit, häufig gepaart mit allergischen und gereizten Reaktionen auf bestimmte Inhaltsstoffe von Körperpflegemitteln, ist eines der größten Probleme für empfindliche Haut. Dieser Hauttyp benötigt daher eine ganz besondere Hautpflege.
Das Hauptziel der Pflege für empfindliche Haut ist die Erhaltung bzw. die Wiederherstellung der natürlichen Schutzfunktion und die intensive Unterstützung der hauteigenen Regenerationsfähigkeit. Pflegeprodukte für empfindliche Haut verzichten daher auf alles, was die Haut unnötig belasten oder irritieren könnte; sie enthalten ausschließlich ausgewählt milde, hochreine Inhaltsstoffe.

Neben der allgemeinen Hautpflege benötigen bestimmte Partien des Körpers eine besonders intensive Pflege. Dazu gehören Ellenbogen und Knie, die eine Tendenz zu sehr trockener, rauer Haut haben. Oft rissig und brüchig, muss die Haut daher ausreichend mit reichhaltigen Pflegestoffen und Ölen versorgt werden. Auch die Füße werden tagsüber extrem beansprucht. Sie tendieren zu trockener Haut und verdickter Hornhaut an den Fußsohlen, die eine regelmäßige Versorgung mit Feuchtigkeit und Fett erforderlich macht.

Darüber hinaus stehen Spezialprodukte mit besonderen Inhaltsstoffen und gezielter Wirkauslobung zur Verfügung. Dies sind z.B. hautstraffende Körper-Lotionen sowie Hals- und Dekolletée-Cremes. Nicht zuständig ist die Kosmetik jedoch für krankhafte Hautveränderungen, die in jedem Fall einer medizinischen Therapie bedürfen.

Haarpflegemittel

Die Reinigungsleistung von Haarshampoos wird durch Tenside erzielt; Hilfs- und spezielle Wirkstoffe verleihen dem Shampoo eine zusätzliche Pflegewirkung. Angeboten werden u.a. Shampoos für normales, schnell fettendes, feines, trockenes, coloriertes und strapaziertes, strukturgeschädigtes Haar sowie Anti-Schuppen-Shampoos und spezielle Produkte für Babys.

Two-in-one-Produkte verfügen neben ihrer Reinigungsleistung durch eine spezielle Produktzusammensetzung gleichzeitig über die glättende und glanzgebende Wirkung eines Konditioniermittels.

Waschen allein ist allerdings ein reines Pflichtprogramm, denn wer sein Haar schätzt, vernachlässigt auch dessen Pflege nicht. Neben den Shampoos, die zugleich eine Pflegespülung oder einen Conditioner enthalten, gibt es zahlreiche Produkte für die Pflege allein, z. B. Haarkuren, Spülungen, Öle, Conditioner, Repairprodukte für Haarspitzen und den Klassiker Haarwasser.

Insbesondere die Produkte zur Gestaltung der Frisur werden immer wichtiger. Neben den klassischen Stylingprodukten wie Festiger und Haarspray haben hier auch die einfach anzuwendenden und festigenden Schäume eine große Bedeutung erlangt. Haarlacke und insbesondere Gele sind vor allem bei jungen Verbrauchern beliebt.

Dauerwell- und Glättungsmittel bestimmen die Form des Haares. Je nach Eigenschaften des Haares gibt es verschiedene Produkte, die sich in pH-Wert und Reduktionsmittelgehalt unterscheiden. Die pH-Bereiche bei den Dauerwellen liegen zwischen dem neutralen und alkalischen Bereich. Neuere Produkte zielen darauf ab, eine besonders natürlich aussehende Haarverformung zu erreichen.

Blondiermittel, Farbpräparate und Farbfestiger bestimmen die Haarfarbe. Bei der Farbveränderung hat der Anwender neben dem Blondiermittel zwei ganz verschiedene Präparate zur Hand: “Direktziehende Farben” und “Oxidationsfarben”.

Direktziehende Farben/Tönungen sind von vornherein farbige Substanzen, die sich wie ein Film an der Haaroberfläche anlagern.
Oxidationsfarben färben das Haar dauerhaft. Hierbei wirken verschiedene Komponenten: Farbstoffentwickler und -kuppler dringen in das Haar ein und werden erst dort unter Einwirkung des Oxidationsmittels zu größeren Einheiten “zusammengekuppelt” – dabei entsteht die Farbe.

Zahn- und Mundpflege

Bei der Zahnpflege wird besonders deutlich, dass Körperpflegemittel nicht nur der Verschönerung des äußeren Erscheinungsbildes, sondern auch der Gesunderhaltung des Körpers dienen. Zur wirkungsvollen Zahnpflege gehören die richtige Zahnbürste, die richtige Putztechnik und ein wirksames Zahnpflegemittel.

Zahncremes bestehen aus pastösen Suspensionen oder aus Gelen. Sie enthalten Reinigungsmittel und Geschmacksstoffe und sind bestimmten Hauptanwendungsbereichen gewidmet, beispielsweise der Kariesprophylaxe, der Paradontoseverhinderung, dem frischen Geschmack oder dem hellen Erscheinungsbild der Zähne. Spezielle Zahncremes für Kinder sind in ihrer Zusammensetzung an die notwendige Versorgung der noch im Wachstum befindlichen Zähne, z. B. mit Fluoriden, angepasst. Der Fluoridgehalt in Kinderzahncremes ist gegenüber Zahncremes für Erwachsene verringert.

Bei Two-in-one-Produkten handelt es sich um eine relativ neue, halbfeste Produktform, die sowohl Zahncreme als auch Mundwasser enthält.

Mundwässer sind wässrige, alkoholische Lösungen, die erfrischen und die Bildung von Mundgeruch verhindern. Auf dem Markt sind sowohl gebrauchsfertige Wässer als auch Konzentrate, die vor der Anwendung mit Wasser verdünnt werden.
Zahnreinigungs-Kaugummis dienen der Reinigung der Zähne zwischen den Mahlzeiten, wenn die Gelegenheit zum Zähneputzen fehlt.

Prothesenhaftmittel – erhältlich als Pulver, Creme, Folie oder Flüssigkeit – verbessern durch physikalische Wirkung die Haftung von Zahnprothesen und schützen die Mundschleimhaut vor Druckstellen. Aufhellende und antibakterielle Wirkung wird durch sauerstofffreisetzende Verbindungen erreicht.
Die Reinigungsleistung von Prothesenreinigungsmitteln wird durch ihren Sprudeleffekt unterstützt. Sie sind in Form von Tabletten oder als Granulat im Handel erhältlich.

Spezielle Produkte

Sonnenschutzmittel schützen die Haut vor einem Zuviel an UV-Strahlung und erlauben dennoch die Bildung des natürlichen Eigenschutzes. Dieser besteht vor allem in der Pigmentierung (Bräunung der Haut) und in der Verdickung der Hornschicht (Bildung einer Lichtschwiele). Eine übermäßige UV-Bestrahlung führt sowohl zu akuten Schäden (Sonnenbrand) als auch zu chronischen Veränderungen (Hautalterung, Hautkrebs).

Die Lichtschutzfilter absorbieren die UV-Strahlen. Je nachdem, welche UV-Strahlung absorbiert wird, unterscheidet man UV-B, UV-A- und Breitbandfilter. Neben den chemischen Lichtschutzfiltern werden ebenso Pigmente und Mikropigmente eingesetzt, die die UV-Strahlen auch reflektieren.

Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt die Wirksamkeit des Sonnenschutzproduktes an: Ein hoher LSF steht für eine hohe Schutzwirkung, ein niedriger LSF für einen entsprechend geringeren Schutz. Der Lichtschutzfaktor erlaubt einen direkten Vergleich der Schutzleistung von Sonnenschutzmitteln. Ein Produkt mit einem LSF von beispielsweise 30 weist eine doppelt so große Schutzwirkung auf wie ein Produkt mit einem LSF von 15. In Europa wird der Lichtschutzfaktor nach einem standardisierten Testverfahren, der COLIPA-Methode, ermittelt.

Dem Verbraucher steht eine breite Palette an Sonnenschutzmitteln zur Verfügung: Milch, Creme, Öl, Schaum, Lotion, Gel, Spray und Stift.

Selbstbräunungsmittel bewirken bei gleichmäßiger Verteilung eine Bräunung der Haut ohne Sonne. Vor der Anwendung sollte die Haut sorgfältig gereinigt werden, damit Reste von Fett und Hautschuppen die gleichmäßige Bräunung nicht beeinträchtigen. Die “künstliche” Hautbräune verleiht keinen Sonnenschutz.

Depigmentierungsmittel bewirken den gegenteiligen Effekt von Hautbräunungsmitteln: Sie bleichen die Haut bzw. hellen Melaninflecke auf.

Depilation: Neben mechanischen Methoden (Epilation) kann die Entfernung der Körperhaare auch auf chemischem Weg erfolgen. Depilationspräparate, in Form von Creme, Gel oder Schaum erhältlich, spalten Peptidbindungen (Eiweißbindungen) des Haarkeratins. Wenn sich das Haar sichtbar kräuselt, kann es mit einem Spatel entfernt werden.

Deodorantien und Antitranspirantien vermeiden bzw. vermindern den Körpergeruch oder die Schweißbildung. Es gibt sie als Stift, Roller, Lotion, Puder, Aerosol- und Pumpspray. Spezialprodukte sind sogenannte “Duft-Deodorantien”, die nicht allein den Körpergeruch verhindern, sondern einen gewünschten Duft vermitteln.

Parfums und Duftwässer

Kölnisch Wasser enthält eine Vielzahl natürlicher Duftstoffe, vorwiegend aus der Citrusgruppe, und weist einen Alkoholgehalt von mindestens 70 Prozent auf. Zusätze wie “echt”, “original” usw. sind Herkunftsbezeichnungen, die nur Produkte der Kölner Herstellung führen dürfen.

Eau de Cologne (ursprünglich die französische Bezeichnung des Kölnisch Wassers) steht heute praktisch für ein leichtes Duftwasser jeglicher Duftnote. Die Duftstoffkonzentration beträgt drei bis acht Prozent.

Eau de Toilette ist die stärkere, duftintensivere Version eines Duftwassers. Der Duftstoffanteil kann bis zu zwölf Prozent erreichen.

Eau de Parfum (oder Parfum de Toilette) stellt in seiner Duftintensität eine Mischung aus einem Eau de Toilette und einem Parfum dar (Parfumgehalt bis 15 Prozent).

Parfum ist mit 15 bis 30 Prozent Duftstoffanteil, manchmal auch darüber, das konzentrierteste und damit auch das wertvollste Parfumprodukt.

Parfum-Öl bzw. Parfum-Creme enthalten anstelle des Alkohols eine ölige oder wachsigcremige Grundlage zur Aufnahme des Duftstoffes.

Rasiermittel

Rasiermittel entfernen die Barthaare. Die Rasur kann sowohl mit Präparaten für die Nassrasur als auch für die Elektrorasur erfolgen.

Nassrasurmittel entwickeln bei der Anwendung Schaum. Sie liegen in Form von Sticks, Cremes, Gelen oder Aerosol-Schäumen vor und enthalten hauptsächlich Seife.

Im Gegensatz zur Nassrasur muss bei der Trockenrasur das Barthaar möglichst aufgerichtet und trocken sein. Da alkoholische Lösungen eine entwässernde und versteifende Wirkung auf das Haar ausüben, enthalten Preshave-Präparate für die Elektrorasur Alkohol und eventuell auch Ester als Schmiermittel sowie adstringierend und antibakteriell wirkende Inhaltsstoffe.

After-Shave-Lotions bzw. Rasierwässer erfrischen, beugen Entzündungsprozessen vor und sorgen für einen angenehmen Duft. Sie bestehen in der Hauptsache aus Wasser, Alkohol und Parfumölen.

Aftershave-Balms/-Emulsionen wirken aufgrund ihrer pflegenden Bestandteile beruhigend auf gerötete, gereizte Haut nach der Rasur. Sie ziehen schnell ein und machen die Haut geschmeidig und glatt.

Dekorative Körperpflege

Die lateinische Bezeichnung für Kosmetik, “decoratio”, das Hervorheben des Schönen, prägte den heutigen Begriff für dekorative Kosmetik. Alle dekorativen Körperpflegemittel enthalten einen mehr oder weniger großen Anteil von Farbstoffen, die das Gesicht, die Augenpartie, die Lippen und die Nägel farblich verändern.

Gesichts-Make-up verleiht der Gesichtshaut ein natürliches Aussehen, frischt blasse Haut auf und gleicht eventuelle Unregelmäßigkeiten der Haut aus. Verschiedene Präparate enthalten noch zusätzliche Wirkstoffe, die die Haut pflegen und schützen. Make-up ist als getönte Tagescreme, Pudercreme, loser und gepresster Gesichtspuder, Creme-Make-up und Rouge im Handel erhältlich.

Augen-Make-up stellt durch farbliche Betonung das Auge dekorativ heraus und verleiht der Anwenderin ein ausdrucksvolles Gesicht.
Lidschatten geben den oberen Augenlidern Farbe; Wimperntusche, Kajalstift und Eyeliner färben Wimpern sowie Ober- und Unterlid. Augenbrauenstifte unterstreichen oder korrigieren die Form der Augenbrauen.

Dekorative Lippenpflegemittel werden verwendet, um blasse Lippen anzufärben, die Form der Lippen zu korrigieren und den Lippen eine Farbe zu geben, die Kleidung und Haarfarbe angepasst ist. Sie bestehen aus Mischungen von Wachsen und Ölen, die Farbstoffe, Perlglanzsubstanzen sowie zum Teil spezielle Wirkstoffe, z. B. Lichtschutzfilter, enthalten. Neben Lippenstiften, die zu den am meisten verwendeten dekorativen Kosmetika gehören, werden Lip-Fix, Lip-Gloss sowie Lippenkonturstifte angeboten. Spezielle lang haftende Lippenstifte können durch ölhaltige Reinigungsprodukte entfernt werden.

Bei den Nagelpflegemitteln spielen die Nagellacke die wichtigste Rolle. Nagellack- und Nagelhautentferner, Nagelhärter und Nagelpflegecremes vervollständigen die Produktpalette.

Quelle: Haut.de

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