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Impfkalender für Jugendliche, Kleinkinder und Säuglinge

 

Impfstoff/
Antigen-
kombination
Geburt 2. Mon. 3. Mon. 4. Mon. 5. Mon. 12-15. Mon. 5.-6. Jahr 11-18. Jahr
DTaP *     1. 2. 3. 4.    
aP               A
HiB     1. siehe 1) 2. 3.    
IPV **     1. siehe 1) 2. 3.   A
HB siehe 2)   1.   2. 3.   G
MMR ***           1. 2. G
TD/Td ****             A A


Legende:
 

1)
 
Antigenkombinationen, die eine Pertussis-Komponente enthalten, werden nach dem für DTaP angegebenen Schema benutzt.
2)
 
Impfschema: 0, 1, 6 Monate; siehe auch Anmerkungen Postexpositionelle Hepatitis-B-Immunprophylaxe bei Neugeborenen (unten).
A
 
Auffrischimpfung: Erfolgte die letzte Impfung mit entsprechenden Antigenen vor weniger als 12 Monaten, kann der Termin entfallen.
G
 
Grundimmunisierung für alle Kinder und Jugendlichen, die bisher nicht geimpft wurden, bzw. Komplettierung eines unvollständigen Impfschutzes.
*
 
Abstände zwischen erster und zweiter sowie zweiter und dritter Impfung mindestens 4 Wochen; Abstand zwischen dritter und vierter Impfung mindestens 6 Monate.
**
 
Bei Verwendung von IPV-Virelon nur zweimalige Impfung. Siehe Beipackzettel.
***
 
Die zweite MMR-Impfung kann bereits vier Wochen nach der ersten MMR-Impfung erfolgen.
****   
 
Ab 6. bzw. 7. Lebensjahr wird zur Auffrischimpfung ein Impfstoff mit reduziertem Diphtherietoxoid-Gehalt (d) verwendet.

 

Um die Zahl der Injektionen möglichst gering zu halten, sollten vorzugsweise Kombinations-Impfstoffe verwendet werden. Impfstoffe mit unterschiedlichen Antigenkombinationen von D/d, T, aP, HB, Hib, IPV sind bereits verfügbar oder in Vorbereitung. Bei Verwendung von Kombinationsimpfstoffen sind die Angaben des Herstellers zu den Impfabständen zu beachten.

Indikations- und Auffrischimpfungen

In Weiterführung des Impfplanes für Säuglinge, Kinder und Jugendliche sollte der Impfschutz gegen bestimmte Infektionskrankheiten in späteren Lebensjahren aufgefrischt (z. B. Diphtherie, Tetanus) oder bislang versäumte Impfungen nachgeholt werden (z. B. Poliomyelitis). Andere Impfungen können bei besonderer epidemiologischer Situation oder Gefährdung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene indiziert sein (Indikationsimpfungen). Zu den Indikationsimpfungen gehören auch Reiseimpfungen. Sie können aufgrund der Internationalen Gesundheitsvorschriften (Gelbfieber-Impfung) erforderlich sein oder sie werden
zum individuellen Schutz dringend empfohlen. Die Empfehlung über Art und zeitliche Reihenfolge der Impfungen obliegt dem Arzt, in jedem Einzelfall unter Abwägung der Indikation und gegebenenfalls bestehender Kontraindikationen. Die in Tabelle 1 genannten Impfungen sind in ihrer Bedeutung unterschiedlich; sie werden in folgende Kate- gorien eingeteilt:

 

  • A = Impfung mit breiter Anwendung u. erheblichem Wert für die Gesundheit der Bevölkerung

  • I = Indikationsimpfung bei erhöhter Gefährdung von Personen bzw. Angehörigen von Risikogruppen

  • R = Reiseimpfungen (von der WHO veröffentlichte Informationen über Gebiete mit besonderem Infektionsrisiko beachten)

 

Tabelle 1: Indikations- und Auffrischimpfungen
Impfung gegen Kat. Indikation bzw. Reiseziel         Anwendungshinweise (Beipackzettel/Fachinformationen) beachten
Cholera R Auf Verlangen des Ziel- oder Transitlandes; nur noch im Ausnahmefall; eine WHO-Empfehlung besteht nicht. Nach Angaben des Herstellers
Diphtherie A Alle Personen ohne ausreichenden Impfschutz
 
  • bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung
  • wenn die letzte Impfung der Grundimmunisierung oder die letzte Auffrischimpfung länger als 10 Jahre zurückliegt
Die Impfung gegen Diphtherie sollte in der Regel in Kombination mit der gegen Tetanus durchgeführt werden. Nichtgeimpfte oder Personen mit fehlendem Impf-Nachweis sollten 2 Impfungen im Abstand von 4– 8 Wochen und eine 3.Impfung 6–12 Monate nach der 2.Impfung erhalten.
Reise frühestens nach 2.Impfung antreten!
  I Bei Diphtherie-Risiko (Gefahr der Einschleppung, Reisen in Infektionsgebiete) Überprüfung der Impfdokumentation; bei fehlendem Imfpschutz ist die Impfung besonders angezeigt für:
  • medizinisches Personal, das engen Kontakt zu Erkrankten haben kann
  • Personal in Laboratorien mit Diphtherie-Risiko
  • Personal in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
  • Aussiedler, Flüchtlinge und Asylbewerber aus Gebieten mit Diphtherie-Risiko, die in Gemeinschaftsunterkünften leben, sowie für das Personal dieser Einrichtungen (siehe entsprechende Impfempfehlungen)
  • Bedienstete des Bundesgrenzschutzes und der Zollverwaltung
  • c Reisende in Regionen mit Diphtherie-Risiko
Eine begonnene Grundimmunisierung wird vervollständigt, Auffrischimpfung in 10-jährigen Intervallen.
Bei bestehender Diphtherie-Impfindikation und ausreichendem Tetanus-Impfschutz sollte monovalent gegen Diphtherie geimpft werden.
  A Bei Epidemien oder regional erhöhter Morbidität. Entsprechend den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden.
FSME
Frühsommer-
Meningo-
Enzephalitis
I Personen, die sich in FSME-Risikogebieten aufhalten oder Personen, die durch FSME beruflich gefährdet sind (z. B. Forstarbeiter)

Riskogebiete in Deutschland sind z.Z.:
Bayern: südlicher Bayerischer Wald, Niederbayern entlang der Donau ab Regensburg (besonders Region Passau) sowie entlang der Flüsse Paar, Isar (ab Landshut), Rott, Inn, Vilz, Altmühl
Baden-Württemberg: gesamter Schwarzwald (Gebiet zwischen Pforzheim, Offenburg, Freiburg, Villingen, Tübingen, Sindelfingen); Gebiete entlang der Flüsse Enz, Nagold und Neckar sowie entlang des Ober-/Hochrheins, oberhalb Kehls bis zum westlichen Bodensee (Konstanz, Singen, Stockach)
Hessen: Odenwald
(Saisonalität beachten: April – November)
Grundimmunisierung und Auffrischimpfungen nach Angaben des Herstellers

Entsprechend den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden;

Hinweise zu FSME-Risikogebieten, veröffentlicht im Epidemiologischen Bulletin des RKI (letzte Fassung: Ausgabe 16/99: 115), sind zu beachten.
  R Aufenthalte in FSME-Risikogebieten außerhalb Deutschlands  
Gelbfieber R Entsprechend den Impfanforderungen der Ziel- oder Transitländer (tropisches Afrika u. Südamerika mit endemischem Gelbfieber), ferner sind die Hinweise der WHO zu Gelbfieber-Infektionsgebieten zu beachten. Einmalige Impfung in den von den Gesundheitsbehörden zugelassenen Gelbfieber-Impfstellen;
Auffrischimpfung in 10-jährigen Intervallen
Hepatitis A HA) I 1. HA-gefährdetes Personal* medizinischer Einrichtungen, (HA) z. B. Pädiatrie und Infektionsmedizin
2. HA-gefährdetes Personal* in Laboratorien (z. B. Stuhluntersuchungen)
3. Personal* in Kindertagesstätten, Kinderheimen u. ä. 4. Personal* in psychiatrischen Einrichtungen vergleichbaren Fürsorgeeinrichtungen für Zerebralgeschädigte oder Verhaltensgestörte
5. Kanalisations- und Klärwerksarbeiter
6. Homosexuell aktive Männer
7. Personen mit substitutionspflichtiger Hämophilie
8. Kontaktpersonen zu an Hepatitis A Erkrankten (Riegelungsimpfung)
9. Personen in psychiatrischen Einrichtungen oder vergleichbaren Fürsorgeeinrichtungen für Zerebralgeschädigte oder Verhaltensgestörte
10. Personen, die an einer chronischen Lebererkrankung leiden und keine HAV-Antikörper besitzen

******
* Unter ›Personal‹ sind hier medizinisches und anderes Fach- und Pflegepersonal sowie Küchen- und Reinigungskräfte zu verstehen.
Grundimmunisierung und Auffrischimpfung nach Angaben des Herstellers.
Eine Vortestung auf HA-Antikörper ist bei vor 1950 Geborenen sinnvoll und bei Personen, die in der Anamnese eine mögliche HA aufweisen bzw. längere Zeit in Endemiegebieten gelebt haben.
Bei einer aktuellen Exposition von Personen, für die eine Hepatitis A ein besonderes Risiko darstellt, kann zeitgleich mit der ersten Impfung ein Immunglobulin-Präparat gegeben werden.
  R Reisende in Regionen mit hoher Hepatitis-A-Prävalenz  
Hepatitis B (HB) I Präexpositionell:
1. HB-gefährdetes medizinisches und zahnmedizinisches Personal; Personal in psychiatrischen Einrichtungen oder vergleichbaren Fürsorgeeinrichtungen für Zerebralgeschädigte oder Verhaltensgestörte; andere Personen, die durch Blutkontakte mit möglicherweise infizierten Personen gefährdet sind, wie z. B. Ersthelfer, Polizisten, Sozialarbeiter und Gefängnispersonal mit Kontakt zu Drogenabhängigen
2. Dialysepatienten, Patienten mit häufiger Übertragung von Blut oder Blutbestandteilen (z. B. Hämophile), Patienten vor ausgedehnten chirurgischen Eingriffen (z. B. Operationen unter Verwendung der Herz-Lungen-Maschine)
3. Patienten mit chronischen Lebererkrankungen, die HBsAg-negativ sind.
4. Durch Kontakt mit HBsAg-Trägern in Familie und Gemeinschaft (Kindergärten, Kinderheime, Pflegestätten, Schulklassen, Spielgemeinschaften) gefährdete Personen.
5. Patienten in psychiatrischen Einrichtungen oder vergleichbaren Fürsorgeeinrichtungen für Zerebralgeschädigte oder Verhaltensgestörte
6. Besondere Risikogruppen, wie z. B. homosexuell aktive Männer, Drogenabhängige, Prostituierte, länger einsitzende Strafgefangene
Grundimmunisierung und Auffrischimpfung nach Angaben des Herstellers; im allgemeinen nach serologischer Vortestung bei den Indikationen 1.-6.; Kontrolle des Impferfolges bei den Indikationen 1.-4. erforderlich!
Auffrischimpfung entsprechend dem nach Abschluss der Grundimmunisierung erreichten Antikörperwert (Kontrolle 1 – 2 Monate nach 3. Dosis):

 
  1. bei anti-HBs-Werten unter 100 IE/L umgehend erneute Impfung (1 Dosis) und erneute Kontrolle
  2. bei anti-HBs-Werten über 100 IE/L Auffrischimpfung (1 Dosis) nach 10 Jahren

(Bei Immundefizienz regelmäßige Kontrollen etwa alle 3 -6 Monate.)
Bei Fortbestehen des Infektionsrisikos Auffrischimpfungen in 10-jährigen Intervallen.
  R Reisende in Regionen mit hoher Hepatitis-B-Prävalenz bei längerem Aufenthalt oder bei zu erwartenden engen Kontakten zur einheimischen Bevölkerung  
  I Postexpositionell:
 
  1. medizinisches Personal bei Verletzungen mit möglicherweise erregerhaltigen Gegenständen, z. B. Nadelstichexposition
  2. Neugeborene HBsAg-positiver Mütter
Siehe Immunprophylaxe bei Exposition S. 18

Siehe Anmerkungen zum Impfkalender S. 11
Influenza I
  • Personen über 60 Jahre
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, wie z. B. chronische Lungen-, Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes und andere Stoffwechsel-Krankheiten, Immundefizienz, HIV-Infektion
  • Personen mit erhöhter Gefährdung, z. B. medizinisches Personal, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
Jährliche Impfung, vorzugsweise im Herbst (September – November) mit einem Impfstoff, mit aktueller von der WHO empfohlener Antigenkombination
  A Wenn Epidemien auftreten oder auf Grund epidemiologischer Beobachtungen befürchtet werden. Entsprechend den Empfehlungen der Gesundheitsbehörden
Masern I Alle ungeimpften Personen in Einrichtungen der Pädiatrie, in Kindertagesstätten, Kinderheimen u. ä. Einmalige Impfung, vorzugsweise mit MMR-Impfstoff.
Meningokokken-
Infektionen
Gruppen A,C,W135,Y
I Gefährdete Personen z. B. Entwicklungshelfer vor Aufenthalten im Meningitisgürtel Afrikas oder in anderen Gebieten mit Meningitis-Risiko gemäß den Empfehlungen der WHO, in Deutschland auf Empfehlung der Gesundheitsbehörden Nach Angaben der Hersteller.
Mumps I Alle ungeimpften Personen in Einrichtungen der Pädiatrie, in Kindertagesstätten, Kinderheimen u. ä . Einmalige Impfung, vorzugsweise mit MMR-Impfstoff.
Pneumokokken-
Infektionen
I
  1. Personen über 60 Jahre
  2. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, wie z. B. chronische Lungen-, Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes und andere Stoffwechsel-Krankheiten, Immundefizienz, HIV-Infektion, Erkrankungen der blutbildenden Organe, funktionelle oder anatomische Asplenie, vor Beginn einer immunsuppressiven Therapie, vor Organtransplantation
Nach Angaben der Hersteller

Auffrischimpfung frühestens 6 Jahre nach erster Impfung; Kinder unter 10 Jahren frühestens 3 Jahre nach erster Impfung.
Poliomyelitis A Alle Personen bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung. Personen mit drei dokumentierten Impfungen gelten als vollständig immunisiert. Ungeimpfte Personen erhalten IPV entsprechend den Angaben des Herstellers. Ausstehende Impfungen der Grundimmunisierung werden mit IPV nachgeholt.
  I Bei Poliomyelitis-Risiko Überprüfung der Impfdokumentation; bei fehlendem Impfschutz ist die Impfung besonders angezeigt für:
 
  1. medizinisches Personal, das engen Kontakt zu Erkrankten haben kann
  2. Personal in Laboratorien mit Poliomyelitis-Risiko
  3. Personen mit engem Kontakt zu Erkrankten
  4. Reisende in Regionen mit Infektionsrisiko (die aktuelle epidemische Situation ist zu beachten, insbesondere die Meldungen der WHO)
  5. Aussiedler, Flüchtlinge und Asylbewerber aus Gebieten mit Polio-Risiko, die in Gemeinschaftsunterkünften leben, sowie das Personal dieser Einrichtungen (siehe entsprechende Impfempfehlungen)
Eine routinemäßige Auffrischimpfung wird nach dem vollendeten 18. Lebensjahr nicht empfohlen.

Impfung mit IPV, wenn die Impfungen der Grundimmunisierung nicht vollständig dokumentiert sind oder die letzte Impfung der Grundimmunisierung bzw. die letzte Auffrischimpfung länger als 10 Jahre zurückliegen.
  A Bei einem Polio-Ausbruch. Riegelungsimpfung mit OPV entsprechend den Anordnungen der Gesundheitsbehörden
Röteln I 1.Alle ungeimpften Personen in Einrichtungen der Geburtshilfe sowie der Kinder- und Säuglingspflege
2.Seronegative Frauen mit Kinderwunsch
Einmalige Impfung, vorzugsweise mit MMR-Impfstoff

Einmalige Impfung mit Röteln-Impfstoff mit nachfolgender Kontrolle des Impferfolgs
Tetanus A Alle Personen bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung, wenn die letzte Imfpfung der Grundimmunisierung oder die letzte Auffrischimpfung länger als 10 Jahre zurückliegen. Die Impfung gegen Tetanus sollte in der Regel in Kombination mit der gegen Diphtherie durchgeführt werden.

Eine begonnene Grundimmunisierung wird vervollständigt, Auffrischimpfung in 10-jährigen Intervallen.
  I Postexpositionell siehe Tabelle 3
Tollwut I Präexpositionell:
 
  • Tierärzte, Jäger, Forstpersonal u. a. Personen bei Umgang mit Tieren in Gebieten mit Wildtiertollwut sowie ähnliche Risikogruppen
  • Personal in Laboratorien mit Tollwutrisiko
Dosierungsschema nach Angaben der Hersteller!

Personen mit weiterbestehendem Expositionsrisiko sollten regelmäßig eine Auffrischimpfung entsprechend den Angaben des Herstellers erhalten.

Mit Tollwutvirus arbeitendes Laborpersonal sollte halbjährlich auf neutralisierende Antikörper untersucht werden. Eine Auffrischimpfung ist bei unter 0,5 IE/ml Serum indiziert.
  R Reisende in Regionen mit hoher Tollwutgefährdung (z. B. durch streunende Hunde)  
  I Postexpositionell Siehe Tabelle 4
Tuberkulose   Die Impfung mit dem derzeit verfügbaren BCG-Impfstoff wird nicht empfohlen.  
Typhus R Reisende in Endemiegebiete. Nach angaben der Hersteller.
Varicellen I Seronegative:
 
  1. Kinder mit Leukämie *)
  2. Kinder mit soliden malignen Tumoren
  3. Kinder mit schwerer Neurodermitis
  4. Kinder vor geplanter Immunsuppression, z. B. wegen schwerer Autoimmunerkrankung, vor Organtransplantation, bei schwerer Niereninsuffizienz
  5. Geschwister und Eltern der vorstehend Genannten
  6. c medizinische Mitarbeiter, insbesondere der Bereiche Pädiatrie, pädiatrische Onkologie, Schwangerenfürsorge, der Betreuung von Immundefizienten
  7. Frauen mit Kinderwunsch


******
*)Unter folgenden Voraussetzungen: klinische Remission mindestens 12 Monate, vollständige hämatologische Remission (Gesamtlymphozytenzahl größer 1200/mm 3 Blut)
Nach angaben der Hersteller.

1 Dosis bei Kindern vor dem vollendeten 13. Lebensjahr

2 Dosen im Abstand von mindestens 6 Wochen bei Kindern ab 13 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen

Bei Exposition passive Immunprophylaxe mit Varicella-Zoster-Immunglobulin (0,5 ml/kg KG); Neugeborene, deren Mütter bis zu 7 Tage vor bzw.- 2 Tage nach der Geburt an Varizellen erkrankt sind, erhalten unverzüglich Varicella-Zoster-Immunglobulin in gleicher Dosierung.
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