0 Artikel

0,00 €

0
Zur Kasse
Anzahl Artikel Einzelpreis
Zwischensumme 0,00 €
Zur Kasse

Registrieren

» Passwort vergessen

» Überprüfungs-E-Mail zusenden


0 Artikel

0,00 €

0
Zur Kasse
Anzahl Artikel Einzelpreis
Zwischensumme 0,00 €
Zur Kasse

Registrieren

» Passwort vergessen

» Überprüfungs-E-Mail zusenden


Empfängnisverhütung

Zur Verbeugung einer ungewollten Schwangerschaft, steht eine breite Palette von Mitteln und Methoden zur Verfügung: die “natürliche Verhütung” durch Messen der Temperatur und Schleimprüfung, die so genannten Barrieremethoden Kondom, Diaphragma und spermientötende Cremes und Zäpfchen, die “Spirale”, die verschiedenen hormonhaltigen Mittel Pille, Minipille, Dreimonatsspritze und im Notfall die “Pille danach”.

Im Folgenden werden die Empfängnisverhütungsmittel besprochen, die von Ärztin oder Arzt verschrieben werden müssen.

Die Pille

Das Arzneimittel, das umgangssprachlich “die Pille” heißt, wird in der Fachsprache als orales Kontrazeptivum oder Antikonzeptivum bezeichnet. In ihm sind zwei weibliche Sexualhormone, nämlich Östrogen und Gestagen, sinnvoll miteinander kombiniert.

Abhängig von dem Verhältnis, in dem Östrogen und Gestagen über den Zeitraum von 21 Tagen in den Tabletten verteilt sind, werden die Produkte in folgende Gruppen unterteilt: Einphasen-, Zweiphasen- beziehungsweise Zweistufen- und Dreistufenpräparate.

Die empfängnisverhütende Wirkung der Pille beruht auf drei Effekten: Zum einen sorgt das Östrogen dafür, dass die Hirnanhangdrüse jene Hormone nicht mehr ausschüttet, die die Tätigkeit der Eierstöcke regulieren. Auf diese Weise reift kein Ei und es gibt keinen Eisprung. Zum Zweiten verändern die in der Pille enthaltenen Gestagene den Schleimpfropf am Muttermund so, dass ihn die Spermien nur schwer durchdringen können. Und zum Dritten sorgen die Gestagene dafür, dass sich die Schleimhaut der Gebärmutter umbaut. Selbst wenn ein Ei gereift und befruchtet worden ist, kann es sich in dieser Schleimhaut kaum einnisten.

Bei den Einphasenpräparaten, die in jeder Tablette Östrogen und Gestagen enthalten, greifen alle drei Effekte. Bei den Zweiphasen- und den Zwei- und Dreistufenpräparaten wirkt vor allem das Östrogen empfängnisverhütend, indem es Eireifung und Eisprung verhindert. Das Gestagen soll in den letzten zwei Wochen verhindern, dass sich die Gebärmutterschleimhaut übermäßig aufbaut, und dafür sorgen, dass sie in der Woche, in der keine Hormone eingenommen werden, abgestoßen wird.

Minipille

Die Minipille ist ebenfalls ein orales Kontrazeptivum. Im Unterschied zu den anderen Pillen enthält die Minipille nur Gestagen – bei den hier aufgeführten Produkten sind das die Substanzen Desogestrel und Levonorgestrel. Der empfängnisverhütende Effekt beruht vornehmlich darauf, dass der Zervixschleim zähflüssig und dick wird, sodass ihn die Spermien nur schwer durchdringen können. Außerdem beeinträchtigen diese Gestagene die Samenzellen so, dass sie die äußere Haut des Eis nicht durchstoßen können. Und selbst wenn eine Eizelle befruchtet worden ist, kann sie sich kaum in der Gebärmutterschleimhaut einnisten, weil die Gestagene sie verändert haben.

Dreimonatsspritze

Mit der Spritze wird eine große Menge Gestagen in den Körper injiziert. Die empfängnisverhütende Wirkung beruht darauf, dass das Gestagen den Eisprung verhindert und die Schleimhaut der Gebärmutter und den Schleim im Gebärmuttermund verändert.

Intrauterinpessare

Intrauterinpessare (abgekürzt IUP) sind drei bis fünf Zentimeter große, meist T-förmige Gebilde aus flexiblem Kunststoff, die vom Arzt in die Gebärmutter eingelegt werden und dort jahrelang liegen bleiben können. Ihre Wirkung beruht auf verschiedenen Prinzipien: Die Gebärmutterschleimhaut reagiert mit einer Art Entzündung auf den Fremdkörper IUP. In einer so veränderten Schleimhaut kann sich eine befruchtete Eizelle weder einnisten noch fortentwickeln. Bei MIRENA kommt hinzu, dass sich durch den höheren Gestagenspiegel die Gebärmutterschleimhaut weniger verdickt. Außerdem verändert sich die Zusammensetzung der Sekrete in der Gebärmutter und den Eileitern, sodass sich die Spermien nicht mehr gut bewegen können. Auch den Schleimpfropf am Gebärmuttermund können sie nur schwer durchdringen. So wird es relativ unwahrscheinlich, dass sie eine Eizelle befruchten.

Implantat

Unter dem Namen Implanon ist ein empfängnisverhütendes Mittel im Handel, das als Stäbchen in den Oberarm eingepflanzt und aus dem kontinuierlich ein Gestagen abgegeben wird. Seine empfängnisverhütende Wirkung beruht in erster Linie darauf, dass das Hormon den Eisprung verhindert. Darüber hinaus verändert es den Schleimpfropf am Muttermund so, dass ihn die Spermien nur schwer durchdringen können.

Pille danach

Hierbei handelt es sich um ein hochdosiertes Hormonpräparat mit dem Gestagen Levonorgestrel. Mit diesem Mittel wird nicht immer ein Eisprung, wohl aber eine mögliche Schwangerschaft verhindert. Die hohe Dosis Hormone stört den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut derart, dass ein befruchtetes Ei kaum eine Chance hat, sich einzunisten.

Das Mittel soll dann, wenn nicht verhütet wurde oder die Verhütung misslungen ist, möglichst frühzeitig nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden (am besten innerhalb der ersten 24 Stunden “danach”). Damit kann ein Schwangerschaftsabbruch überflüssig werden, der sonst vielleicht eingeleitet würde. Wegen der nicht unerheblichen unerwünschten Wirkungen muss das Präparat solchen Notsituationen vorbehalten bleiben und darf nicht zum regulären Verhütungsmittel werden.

 

Bildquelle: Jörg Brinckheger  / pixelio.de

Warenkorb

0 Artikel

0,00 €

0
Zur Kasse
Anzahl Artikel Einzelpreis
Zwischensumme 0,00 €
Zur Kasse
Merkzettel
Kundenkonto
Bestellschein
Rezept einlösen
Rezept einlösen
Newsletter
Newsletter