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Blutdruck - Bluthochdruck

Der Blutdruck entsteht durch die Kraft, mit der das Herz das Blut durch die Blutgefäße pumpt. Dieser Blutfluss versorgt den Körper mit Sauerstoff und den Nährstoffen, die er benötigt.
Ihr Herz – eine unermüdliche Pumpe 24 Stunden am Tag pumpt Ihr Herz unablässig sauerstoff- und nährstoffreiches Blut durch Ihren Körper. Das Herz, ein starker, etwa faustgroßer Muskel, pumpt das Blut, indem es sich zusammenzieht und so das Blut aus seinen Kammern in die Blutgefäße befördert.

Die Blutgefäße

Die Blutgefäße sind ein Netzwerk aus dehnbaren, flexibel angeordneten “Röhren”, umgeben von Muskeln und Nerven. Arterien sind Blutgefäße, die frisches, sauerstoffreiches Blut vom Herzen in den Körper transportieren. Venen sind die Blutgefäße, die das verbrauchte, sauerstoffarme Blut aus Ihrem Körper zum Herz zurück transportieren.

Veränderungen der Arterien
Im Laufe des Lebens können sich die Arterien auf folgende Weise verändern:
Ablagerungen wie Flüssigkeit, Fett oder Cholesterin sammeln sich innerhalb der Arterien an und drücken diese so zusammen oder blockieren sie sogar.
Die Arterienwände verdicken sich und werden weniger elastisch. Der Blutfluss wird hierdurch behindert.

Normaler Blutdruck
Ein Blutdruckmessgerät misst den Druck der Blutsäule auf die Gefäßwand. Es werden zwei Werte gemessen, nämlich der systolische und der diastolische Wert – beim pumpenden und beim erschlafften Herz:
Der systolische Blutdruck ist die höhere Zahl: Sie gibt den Druck an, wenn sich das Herz beim Pumpen gerade zusammenzieht. Ein normaler systolischer Blutdruck liegt bei ungefähr 140 oder – besonders bei Begleiterkrankungen wie Diabetes – sollte er darunter liegen.
Der diastolische Blutdruck ist die niedrigere Zahl: Sie gibt den Druck an, wenn das Herz zwischen den Pumpstößen erschlafft. Ein normaler diastolischer Blutdruck liegt bei 90 oder darunter.
Während der diastolische Wert immer ungefähr gleich bleibt, ändert sich der systolische Wert häufig. Diese Änderungen repräsentieren die Reaktion des Körpers auf Ihre verschiedenen täglichen Aktivitäten.

Bluthochdruck

Wenn entweder der systolische, der diastolische oder beide Werte dauerhaft zu hoch sind, wird der Bluthochdruck zu einer wirklichen Gefahr für Ihre Gesundheit. Das Blut kann nicht frei durch Ihre Arterien fließen, und das Herz muss kräftiger pumpen als es eigentlich sollte. Wenngleich die Ursachen für ein Ansteigen des Blutdruckes oft ungeklärt sind – die Auswirkungen sind es nicht: So kann er zu verschiedenen Folgekrankheiten führen:
Der Schlaganfall resultiert aus einer verschlossenen Arterie im Gehirn. Ohne Blut – und ohne den darin enthaltenen Sauerstoff und die Nährstoffe – stirbt Hirngewebe ab. Sie verlieren die Kontrolle über die Funktion, für die dieser Teil des Gehirns zuständig ist. Ein Schlaganfall kann aber auch dann auftreten, wenn zu viel Druck die Blutgefäße im Gehirn reißen lässt.
Einschränkung der Sehkraft oder Sehstörungen können auftreten, wenn kleine Blutgefäße im hinteren Teil des Auges aufgrund zu hohen Blutdrucks reißen oder verengt sind und so das umliegende Augengewebe nicht ausreichend mit Blut versorgt wird.
Ein Herzinfarkt tritt auf, wenn Arterien des Herzmuskels verschlossen sind. Ein Teil des Muskels “hungert” und stirbt ab: Das Herz kann nicht mehr effektiv arbeiten.
Bei Herzschwäche versucht das Herz, den Blutfluss aufrecht zu erhalten. Wie ein ausgeleiertes Gummiband verliert der Herzmuskel aber langsam seine Elastizität, das Herz vergrößert sich und wird ineffektiv.
Nierenschwäche kann durch einen Verschluss der kleinen Blutgefäße in der Niere hervorgerufen werden. Da die Nieren schrumpfen, können sie den Körper nicht mehr von Abfallprodukten und Giften befreien. Nierenfunktionsstörungen und Bluthochdruck können auch auftreten, wenn sich die zu den Nieren führenden Arterien verengen und den Blutfluss behindern.

Messen,Kontrolle des Blutdruck

Da bei Bluthochdruck selten Symptome auftreten, ist das regelmäßige Messen der einzige Weg, ihn zu kontrollieren. Wenn die letzte Untersuchung über ein Jahr her ist, sollten Sie ihn wieder kontrollieren lassen. Das Blutdruckmessen geht schnell und völlig schmerzlos. Sie können den Blutdruck bei Ihrem Arzt oder in einer Apotheke messen lassen, oder Sie benutzen ein eigenes Gerät zu Hause.
Im Lilly-Service finden Sie einen Blutdruckpass, in den Sie regelmäßig Ihre gemessenen Blutdruckwerte eintragen können. Dies ermöglicht Ihnen und Ihrem Arzt eine genaue Überprüfung über die Entwicklung Ihres Blutdruckes und den Therapieerfolg.
Wenn Ihr Blutdruck über 140/90 liegt: Wenn Ihr Blutdruck zu hoch ist, sollten Sie den Arzt aufsuchen, um mit ihm zusammen ein Programm zur Blutdrucksenkung aufzustellen. Ihr Arzt wird Sie untersuchen und eine Reihe Maßnahmen empfehlen, die eventuell einen Diätplan, Änderungen der Lebensweise und Medikamentöse Behandlung einschließen. Ihre Aufgabe besteht darin, diese Maßnahmen umzusetzen, um so den Bluthochdruck unter Kontrolle zu bekommen.

Ernährung

Durch zu viel Salz und Fett in der Nahrung kann der Blutdruck erhöht werden. Salz kann Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe verursachen. Fett lässt Ablagerungen innerhalb der Arterien zurück. Zu viel Fett führt zu Übergewicht. Sie können aber die Aufnahme von Fett und Salz reduzieren, indem Sie einige der folgenden Tipps ausprobieren:
Beim Einkauf: Achten Sie darauf, dass Sie nur solche Nahrungsmittel kaufen, in denen wenig Salz und Fett enthalten ist. Sie sollten nicht mehr als 6 g Salz pro Tag zu sich nehmen. Salz kann sich auch hinter anderen Namen (Natrium, Sojasauce, Backpulver, Na) verbergen. Kaufen Sie viel frisches Obst und Gemüse, und wählen Sie mageres Fleisch wie Geflügel oder Fisch.
Beim Kochen: Gerichte können auch mit wenig Salz und Fett wohlschmeckend und gesund sein. Versuchen Sie grundsätzlich, die folgenden Regeln einzuhalten:
Grillen, kochen oder backen Sie Ihre Mahlzeiten mit möglichst wenig Salz (weniger braten; nicht frittieren)
Benutzen Sie Töpfe oder Pfannen mit Antihaftbeschichtung und vermindern Sie so Ihren Fettverbrauch
Nutzen Sie andere Gewürze wie frische oder getrocknete Kräuter
Benutzen Sie für Salatdressing wenig Salz und Öl
Empfehlenswerte Gerichte
Salat (zu viel Dressing möglichst vermeiden)
Gekochtes, gegrilltes oder gebackenes Geflügel, Fisch oder Meeresfrüchte (nicht gebraten)
Belegte Brötchen mit Salat und Tomaten
Pizza nur mit wenig Käse und nur mit Gemüsebelag wählen
Nudelgerichte ohne Sahnesoße oder Hackfleisch

Lebensstil

Ein gesunder Lebenswandel wird Ihnen nicht nur helfen, Ihren Blutdruck zu senken. Sie werden sicher auch positive Veränderungen an Ihrem Körper und in Ihrem Wohlbefinden feststellen.
Alle folgenden Vorschläge werden Ihnen helfen, Ihren Blutdruck zu senken. Trotzdem werden Sie sich wahrscheinlich überfordert fühlen, wenn Sie alles gleichzeitig versuchen wollen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wann und womit Sie beginnen sollten. Aktivieren Sie zur Unterstützung Ihres neuen Lebensstils Ihre Familie und Ihre Freunde. Oder treten Sie einem Sportverein bei!

Regelmäßige Bewegung
Sport lässt Ihre Arterien und Ihr Herz effektiver arbeiten und hilft Ihnen gleichzeitig, Gewicht zu verlieren. Dreimal in der Woche 30 Minuten Laufen, Fahrrad fahren oder Schwimmen wären ideal. Reduzieren Sie Kraftsportarten, sie treiben Ihren Blutdruck in die Höhe. Vor Beginn eines Sportprogramms sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen.

Achten Sie auf Ihr Gewicht
Wenn Sie übergewichtig sind, kann Gewichtsverlust Ihren Blutdruck wieder auf normale Werte senken. Fragen Sie Ihren Arzt nach Ihrem Normalgewicht und wie Sie es erreichen können. Salz und Fett in der Nahrung zu reduzieren sowie regelmäßige Bewegung sind die besten ersten Schritte. Auch eine Selbsthilfegruppe kann Ihnen bei der Gewichtsabnahme helfen.

Halten Sie den Stress unter Kontrolle
Anhaltender, unverarbeiteter Stress lässt Ihr Herz härter arbeiten und verengt Ihre Blutgefäße. Auch wenn Sie Stress nicht aus Ihrem Leben fern halten können, lernen Sie, ihn durch Entspannungsübungen, Bewegung und eine positive Lebenseinstellung zu kontrollieren. Auch hierfür werden Kurse und Treffen von Selbsthilfegruppen angeboten. Und vergessen Sie nicht das alte Sprichwort: Lachen ist die beste Medizin!

Mit dem Rauchen aufhören
Rauchen kann die Blutgefäße zerstören oder blockieren und ist ein großer Risikofaktor für einen Schlaganfall und Herzerkrankungen. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, reduzieren Sie dieses Risiko.

Alkohol reduzieren
Wenn Sie mehr als zwei alkoholische Getränke am Tag zu sich nehmen (16 g reiner Alkohol), kann dies Ihren Blutdruck erhöhen. Trinken Sie anstelle von Alkohol lieber Saftschorlen, kalorienreduzierte Getränke oder salzarmes Mineralwasser mit Zitrone.

Zuviel Koffein vermeiden
Auch das Trinken von mehreren Tassen Kaffee oder anderen koffeinhaltigen Getränken kann den Blutdruck erhöhen. Ein Ersatz hierfür sind Kräutertees, Saft oder koffeinreduzierte Getränke

Behandlung

Manchmal können eine Änderung der Lebensweise und Sport für eine Blutdrucksenkung nicht ausreichend sein. In solchen Fällen wird Ihnen Ihr Arzt zusätzlich ein passendes Medikament verschreiben. Es gibt viele verschiedene Wirkstoffe, die alle auf die eine oder andere Art den Blutdruck senken können. Ihr Arzt wird Ihnen die Wirkungsweise des Medikaments und seine eventuellen Nebenwirkungen erklären. Bei den meisten Patienten treten keine Nebenwirkungen auf. Wenn Sie sich aber anders als gewöhnlich oder schlechter fühlen sollten, teilen Sie dies Ihrem Arzt sofort mit.

Medikamente

Diuretika sind eine der am häufigsten verschriebenen Medikamentengruppen gegen Bluthochdruck. Sie senken Ihren Blutdruck, indem sie überschüssige Salze und Flüssigkeit ausschwemmen.
Sympatolytika oder zentralwirksame Blutdruckmittel senken den Bluthochdruck durch Verminderung der Ausschüttung von Stresshormonen, vor allem Noradrenalin.
Betablocker verringern eine zu schnelle Herzschlagfolge. Der Blutdruck wird dadurch gesenkt.
ACE-Hemmer blockieren ein Enzym in Ihrem Körper (Angiotensin-Converting-Enzym) und damit die Bildung eines stark gefäßverengend wirkenden, körpereigenen Stoffes. Calciumantagonisten senken Ihren Blutdruck, indem sie verengte Blutgefäße wieder erweitern

Einnahmetipps

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach dem besten Zeitpunkt zur Einnahme: vor, während oder nach den Mahlzeiten; morgens oder abends?
Setzen Sie niemals ein Medikament ohne den Rat Ihres Arztes ab, da dies einen plötzlichen, vielleicht sogar lebensbedrohlichen Blutdruckanstieg hervorrufen kann.
Regelmäßigkeit:
Markieren Sie Ihren Einnahmeplan auf einem Kalender und streichen Sie nach der Einnahme den jeweiligen Tag durch.
Nehmen Sie eine Pillendose für einen Vorrat von ein bis zwei Wochen.
Bewahren Sie Ihre Medikamente in der Nähe Ihrer Zahnbürste auf.

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