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Allergie, Perilla und Apotheke

Allergien belegen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) mittlerweile auf den vierten Rang der chronischen Gesundheitsstörungen. Jeder dritte Erwachsene fühlt sich durch Allergien stark in der Ausübung seines Berufs beeinträchtigt. Bei jeder fünften Person führt eine Allergie zu Fehlzeiten am Arbeitsplatz. Die starke Zunahme von Kreuzreaktionen vor allem bei jungen Menschen, die an einer jahreszeitlich bedingten Pollenallergie leiden, lösen bei Forschern und Medizinern Besorgnis aus. Diese Menschen sind stark gefährdet, auch eine Lebensmittelallergie zu entwickeln. Ein typisches Beispiel dafür ist die Birkenpollenallergie, an die sich eine andere Allergie, wie gegen Äpfel, Tomaten, Nüsse und sogar Kartoffeln, ankoppelt. Man spricht hier auch von einem ‘Para-Birken-Syndrom’! Fälle von Hautproblemen infolge einer Allergie nehmen ebenfalls stark zu.

PERILLA

Die Perilla-Pflanze wird seit Jahrhunderten in der traditionellen japanischen, chinesischen und ayurvedischen Medizin verwendet. Der Ayurveda, der auf eine mehr als 5000-jährige Tradition zurückblickt, gilt als eine der erfahrensten Heilmethoden. Das Öl der Perilla wird durch Pressung aus dem Samen der Perilla frutescens gewonnen, einer ursprünglich in Myanmar, Japan, China und Indien beheimateten Pflanze. Dieses Öl wird zur Linderung von Husten- und Niesreiz, Erkältungen, pfeifenden Atem oder Erkrankungen der Atemwege verwendet. Das Öl der Perilla hat einen noch höheren natürlichen Alphalinolsäuregehalt als Lein- oder Flachssamen Öl. Darüber hinaus enthält es die spezifischen Stoffe Luteolin und Rosmarinsäure. In der asiatischen Tradition weiß man allgemein, dass das Öl der Perilla stark antiallergische und entzündungshemmende Bestandteile enthält.

BELGISCHE FORSCHUNG

Die historische und traditionelle Erfahrung mit der Perilla sowie deren Wirksamkeit bei der Bekämpfung von Allergien war bereits Ende der 1970er Jahren einem belgischen Offizinapotheker bekannt. Dessen Forschungsarbeit führte zur Feststellung, dass die lindernde Wirkung tatsächlich auf die lnhaltsstoffe Luteolin, Rosmarinsäure und Alphalinolsäure zurückzuführen ist. Gemeinsam mit seiner Tochter, einer in der Industrie tätigen Apothekerin, entdeckte er außerdem, dass durch eine einzige Kaltpressung die Wirkung erheblich optimiert werden kann. Heute, rund dreißig Jahre später, führt seine Tochter die Forschung nach neuen praktischen Anwendungsgebieten des Öls fort.

INTERNATIONALE WISSENSCHAFTLICHE BESTÄTIGUNG

Die 2004 veröffentliche Takano-Studie wies nach, dass u.a. die Polyphenol-Rosmarinsäure eine stark entzündungshemmende und antioxidative Wirkung hat. Diese Studie untersuchte bei einer großen Gruppe von Probanden die Wirkung der Rosmarinsäure der Perilla in Verbindung mit der jahreszeitlich bedingten allergischen Rhinitis (SAR – Seasonal Allergic Rhinoconjunctivitis). Nach einundzwanzig Tagen litten die Testpersonen erheblich weniger unter tränenden oder geröteten Augen, laufenden oder verstopften Nasen oder starken Niesanfällen. Die Anzahl der IgE-Antikörper im Blut war ebenfalls stark gesunken. Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist, dass bei allen Testpersonen keine Nebenwirkungen festgestellt wurden. Die Perilla erwies sich, ohne die Anwendung von Antihistaminen oder Cortison, als ein starkes Antiallergikum.

Verschiedene andere Studien bestätigen die Ergebnisse der Takano-Studie.

POLLEN

Pollen gehören zu den häufigsten Auslösern von Allergien. Spezifisch für die Pollenallergie ist deren Abhängigkeit von Jahreszeit und Wetter. Pollen sind Körnchen, 5 bis 200 Mikrometer groß und bilden die männliche Befruchtungsbasis der Pflanzen. Sie enthalten teilweise bis zu siebenhundert Körnchen (Eiweißallergene) von Ca. zwei Mikrometern, die beim Bersten der Pollen freigesetzt werden und tief in die Atemwege eindringen können. Durch Windverwehungen kann in der Luft ein massiver Pollenflug entstehen. Pollen werden an warmen Tagen bei windigem Wetter und am frühen Morgen freigesetzt, wenn der Tau auf den Pflanzen unter den ersten Sonnenstrahlen verdunstet. Pollen können aber auch in der feuchten, warmen Nasenschleimhaut bersten. In unseren Breitengraden gibt es drei Arten von Pollen: Gras-, Unkraut- und Baumpollen. Graspollen sind die stärksten Allergene, die Fälle von Baumpollenallergien sowie mit diesen gekoppelten Kreuzallergien verzeichnen den stärksten Anstieg! Gegen Graspollen allergische Menschen sind auch anfällig für die Entwicklung von Asthma. Regen verringert stark die Anzahl der Pollen in der Luft. Pollen verbreiten sich über viele Kilometer – bis zu dreißig Kilometer in einer Richtung – und zwar in solchen Mengen, dass ihre Konzentration in der Stadt ebenso groß wie auf dem Land ist. Daraus folgt, dass allergische Leiden bei Landbewohnern ebenso häufig auftreten wie bei Städtern.

POLLEN UND LEBESMITTELALLERGIEN

Wissenschaftlich haben eine eindeutige Verbindung zwischen jahreszeitlich bedingten Allergien und Lebensmittelallergien nachgewiesen. So wurde beispielsweise festgestellt, dass sich die Birkenpollenallergie fast vervierfacht hat, obwohl die Konzentration der Birkenpollen in der Luft in den letzten Jahren nicht gestiegen ist (siehe ‘Para-Birken-Syndrom’). Der Grund dafür ist die steigende Zahl an ‘Überreaktionen’, die man als ‘Kreuzallergie’ bezeichnet! Dermatologische Probleme, wie u.a. eine starke Urtikaria, Pruritus oder lokale Ödeme, sind häufig ebenfalls die Folge. Festgestellt wurde auch, dass Menschen immer häufiger das gesamte Jahr über Allergieblocker einnehmen.

INNOVATION UND LÖSUNG

Belgischen Wissenschaftlern ist es gelungen, durch eine entsprechende einmalige Kaltpressung ohne jegliche Form der Oxidation ein zu 100 % reines Perillaöl zu verkapseln. Das natürliche Verhältnis aller drei spezifischen antiallergenen Wirkstoffe wurde in diesem Öl konserviert. Außerdem entwickelten sie eine rein pflanzliche Kapsel. Der Organismus nimmt das Öl umfangreich auf und verdaut es auch gut. Wie bereits von Wissenschaftlern beschrieben, löst reines Perillaöl keine Nebenwirkungen, wie beispielsweise Schläfrigkeit, aus. Der Grund dafür ist, dass Perillaöl die ‘Überreaktion’ des Organismus ohne jegliche Unterdrückung wieder auf eine normale Reaktionsebene absenkt. Kinder, Schwangere und auch Frauen in der Stillphase können Perillaöl anwenden.

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