
Rifampicin ist ein bewährter Wirkstoff gegen Tuberkulose. Doch manche Krankheitserreger haben sich so gut an das Bakteriengift angepasst, dass sie es als Nahrung benutzen, berichtet die “Apotheken Umschau”. Wissenschaftler aus den USA und China entdeckten die resistenten Bakterien im Körper eines chinesischen Patienten, bei dem die Behandlung versagt hatte. Weltweit erkranken jährlich etwa elf Millionen Menschen an der Tuberkulose, 1,3 Millionen sterben daran. Ein Grund unter vielen: resistente Bakterien.
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Muskelkater ist keineswegs der schmerzhafte Beweis für ein besonders wirksames Training. Im Gegenteil: man sollte ihn besser vermeiden. Wer die Intensität und den Umfang seines Trainings langsam aufbaut und steigert, kann Muskelkater vermeiden und erreicht trotzdem sein Ziel, betont Professor Hans-Joachim Appell von der Sporthochschule Köln in der “Apotheken Umschau”. Dort räumt er auch mit weiteren Irrtümern auf: Dehnen vor dem Training kann Muskelkater nicht verhindern. Nicht einmal eine tatsächliche Minderung des Verletzungsrisikos ist wissenschaftlich bewiesen. Und auch wenn Massagen, Sauna und warme Bäder von vielen als angenehm empfunden werden: Ihr Einfluss auf Muskelkater ist “kaum messbar”, so der Sportprofessor. Weitertrainieren, wenn es weh tut, hält Appell sogar schlicht für “Unsinn”. Der Schmerz sei ein Zeichen dafür, dass man sich schonen sollte. Also pausieren, bis der Muskelkater weg ist. Allenfalls leichte Gymnastik könnte sinnvoll sein.
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Sagt der Wetterbericht Föhn voraus oder wird ein plötzlicher Wetterumschwung angekündigt, dann wissen wetterfühlige Menschen meist sehr genau, was zu tun ist. Die häufigste Maßnahme, die Betroffene ergreifen, ist die Vermeidung körperlicher Anstrengungen und Belastungen. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau” sagt mehr als jeder vierte Betroffene (27,7 %): Sich einfach nur schonen. Jeder Fünfte versucht seine Beschwerden durch möglichst viel Schlaf zu lindern (19,6 %) und jeder Sechste geht bei jedem Wetter einfach möglichst viel nach draußen (17,5 %). Viele Betroffene nehmen zusätzlich nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel ein (16,8 %), ernähren sich ausgewogen mit genügend Mineralstoffen (16,2 %) oder meiden Alkohol, Nikotin und Koffein (14,3 %). Ein Großteil der Wetterfühligen schafft es so, den Alltag recht gut zu meistern. Zwei Drittel von ihnen (67,4 %) räumt zwar ein, an Tagen mit extremen Wetterlagen oder -umschwüngen falle ihnen alles viel schwerer. Dennoch gingen sie aber zur Arbeit oder erledigten alles für den Haushalt. Jeder Fünfte (20,4 %) gab an, auch andere Alltagsaktivitäten würden durch ihre Wetterbeschwerden nicht eingeschränkt. Nur wenige Betroffene sind an solchen Tagen nicht arbeitsfähig (3,9 %) oder müssen gar zuhause im Bett bleiben und können gar nichts tun (2,9 %).
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 585 Männern und Frauen ab 14 Jahren, die eigenen Angaben zufolge wetterempfindlich/wetterfühlig sind.
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Fast jedes zehnte Baby entwickelt einen Blutschwamm (“Hämangiom”), unter Frühgeborenen sind es sogar 20 bis 30 Prozent. Häufig beginnt er mit einem roten Punkt oder Fleck, der manchmal nur erbsengroß wird, aber sich nach Monaten des Wachstums auch großflächig ausbreiten kann. Eltern dürfen jedoch gelassen bleiben: “Obwohl Säuglings-Hämangiome teilweise äußerst aggressiv wachsen und besorgniserregend aussehen, werden sie nie bösartig”, erklärt Dr. Elke Radeloff, leitende Oberärztin in der Abteilung für Kinderchirurgie des Elisabeth-Krankenhauses Essen, in der “Apotheken Umschau”. Werden die Blutschwämme nicht behandelt, bilden sich etwa 80 Prozent nach Jahren von selbst zurück. Unsicher ist aber stets, wie groß sie werden und ob sie später komplett verschwinden. Hämangiome im Gesicht, am Ohr im Genital- oder Analbereich sollen so rasch wie möglich entfernt werden, da sie häufig zu örtlichen Komplikationen führen. Je kleiner das Blutschwämmchen ist, umso sicherer lässt es sich entfernen. Das kann durch eine Kältebehandlung erfolgen, durch Laser-Abtragung und, falls es sehr tief in die Haut reicht, auch chirurgisch.
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Die Nachricht, an einer schweren Krankheit zu leiden, trifft manchen so schwer, dass er sich das Leben nimmt. Zahlen aus Schweden belegen das anhand von rund 170.000 Männern, bei denen zwischen 1961 und 2004 Prostatakrebs festgestellt wurde. Wie die “Apotheken Umschau” berichtet, hatten sich kurz nach der Diagnose 8,4-mal so viele Männer umgebracht wie im schwedischen Durchschnitt.
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Wie viele Strafen und Sanktionen braucht Kindererziehung? Vor allem die älteren Deutschen wurden in ihrer Kindheit von ihren Eltern oft auch körperlich gezüchtigt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau”. Nach den Erziehungsmethoden ihrer Eltern befragt, erwähnen viele Bundesbürger auch körperliche Gewalt. Mehr als vier von zehn aller Bundesbürger (42,1%) bestätigen, ihnen wurde auch schon mal mit der flachen Hand der Hintern “versohlt”. Bei den ab 60-Jährigen sagt dies sogar weit mehr als die Hälfte (60,3%) der Befragten. Für knapp die Hälfte in dieser Altersklasse (46,6%) gehörten Ohrfeigen in ihrer Kindheit zur Normalität, über ein Viertel der älteren Befragten (27,7%) berichtet über häufigen Hausarrest oder klagt, schon auch mal mit Gegenständen wie Gürtel oder Stock geschlagen worden zu sein (25,2%). Von allen befragten Bundesbürgern geben 29,2% an, in ihrer Kindheit von ihren Eltern nur selten in die Arme genommen worden zu sein. Mehr als ein Viertel (28,2%) fühlte sich auch mit seinen Wünschen und Bedürfnissen von den Eltern meistens nicht ernst genommen. Und knapp jeder dritte Deutsche (30,7%) sagt sogar, er habe alles in allem keine glückliche Kindheit gehabt.
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Während einer Chemotherapie entzündet sich häufig die Leber. Dann müssen Ärzte die Dosis senken oder die Behandlung abbrechen. Ein Mariendistel-Präparat kann die Entzündung günstig beeinflussen, berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf eine Studie an der Columbia-Universität in New York (USA). Dort erhielten 50 Kinder mit einer Leukämie zusätzlich zur Chemotherapie entweder ein Scheinmedikament (Placebo) oder das Mariendistel-Präparat. Bei jenen, die das Mittel bekamen, besserten sich die Leberwerte nachhaltig. Zudem mussten die Ärzte bei ihnen die Menge des Krebsmittels seltener verringern.
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Wer Kontaktlinsen trägt, muss grundsätzlich stets auf eine peinliche Sauberkeit beim Einsetzen und bei der Pflege der Haftschalen achten. Ganz besonders gilt dies für Angehörige von Berufen, wie zum Beispiel Bäcker, Tischler und Parkettleger, die bei stetiger Staubentwicklung arbeiten, mahnt die “Apotheken Umschau”. Feinste Staubpartikel können sich in den Kontaktlinsen festsetzen und am Auge zu Entzündungen führen.
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Je mehr Blei jemand im Blut hat, desto größer ist sein Risiko, an einer schweren Depression oder Panikstörung zu erkranken. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf ein kanadisch-amerikanisches Forscherteam. Die Wissenschaftler haben 2000 junge US-Bürger auf den Zusammenhang von Bleikonzentration in ihrem Blut und depressiver Erkrankung untersucht. Während 6,7 Prozent der Teilnehmer mit geringer Belastung unter einer Depression litten, waren es in der stark belasteten Gruppe 8,1 Prozent. Für Panikstörungen war das Risiko sogar verdreifacht. Im Mittel fanden sich rund 16 Mikrogramm Blei pro Liter Blut. Dieser Wert ist auch aus Messungen in Deutschland bekannt und galt bislang nicht als bedenklich.
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In Deutschland haben mehr Frauen als Männer für den Krankheitsfall eine so genannte Patientenverfügung verfasst. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau” herausgefunden. Demnach hat jede fünfte Frau (19,2 %) festgelegt, welche medizinischen Maßnahmen gewünscht werden, oder ob sie unterlassen werden sollen – für den Fall, dass sie ihren eigenen Willen einmal nicht mehr kund tun kann. Bei den Männern ist dies nur jeder sechste (16,2 %). Vor allem bei den 50- bis 59-Jährigen ist der Geschlechterunterschied sehr deutlich. Nur jeder neunte Mann in dieser Altersstufe (10,9 %) hat eine Patientenverfügung unterzeichnet, bei den Frauen sind es mit 20,1 Prozent fast doppelt so viele. Auch bei den 60- bis 69-Jährigen gibt es noch deutliche Differenzen (Männer: 26,3 %; Frauen: 30,8 %). Erst bei den Ab-70-Jährigen herrscht dann Gleichstand: Knapp vier von zehn Frauen und auch genau so viele Männer haben für den schlimmsten Fall entsprechende Vorkehrungen getroffen (Männer: 38,0 %; Frauen: 37,6 %).
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.973 Personen ab 14 Jahren, darunter 1.016 Frauen und 957 Männer.
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Von den gut 21000 Apotheken in Deutschland haben sich rund 7500 auf Diabetes spezialisiert. Sie bieten ihren Kunden über die zur Diabetes-Behandlung hinaus notwendigen Produkte umfangreiche Hilfe beim Umgang mit dieser häufigen Erkrankung an. “Wir wollen keinen Arzt ersetzen”, sagt eine Pharmazeutin in der “Apotheken Umschau”. “Doch wir haben das Ziel, Risikopatienten frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Beratung zu Verhaltensänderungen zu motivieren.” Das Angebot dieser spezialisierten Apotheken reicht von der Ermittlung der Blutzuckerwerte über die Beratung zu Messgeräten und Therapiezubehör bis hin zu Vorträgen, der Vermittlung von Selbsthilfegruppen und individueller Ernährungsberatung. Laut einer Untersuchung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hat etwa jeder achte Apothekenkunde erhöhte Blutzuckerwerte.
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Eine fischreiche Ernährung spielt bei der Vorbeugung von Allergien eine wichtige Rolle, berichtet die “Apotheken Umschau”. Die Aussage stützt sich auf die Analyse von 217 Studien durch deutsche Forscher für die klinischen Leitlinien zur Allergieprävention. Isst demnach eine werdende Mutter während der Schwangerschaft und später in der Stillzeit Fisch, zeigt sich bereits eine schützende Wirkung beim Nachwuchs. Das Gleiche gilt, wenn bei Kleinkindern frühzeitig Fisch auf dem Speiseplan steht. Weil Allergien zunehmen und eine medizinische Behandlung häufig die Symptome nur mildert, kann diese Art der Vorbeugung sinnvoll sein.
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In Obst und Gemüse stecken jede Menge Vitamine – doch das scheint so manchem einfach nicht auszureichen. Viele gehen lieber auf Nummer sicher und nehmen zusätzlich Vitamin-Präparate ein. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau” ergab, dass ein Viertel der Deutschen (24,7 %) täglich Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt. Frauen sind dabei etwas eifriger als Männer (Frauen: 27,6 %; Männer: 21,6 %). Überdurchschnittlich zu nimmt die Einnahme von Vitaminpillen dann sowohl bei den weiblichen als auch bei den männlichen Befragten im Alter. Bei den 60- bis 69-Jährigen nehmen bereits drei von zehn (29,1 %) täglich Vitamin- oder Mineralstoffpräparate ein. Bei den Ab-70-Jährigen sind es dann sogar vier von zehn (39,6 %).
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.942 Personen ab 14 Jahren, darunter 1.000 Frauen und 942 Männer.
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Gesichter, die Zorn ausdrücken, wirken männlicher; spiegeln sie Angst, erscheinen sie dem Betrachter weiblicher. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf Wissenschaftler der Universität von Quebec (Kanada). Versuchspersonen mussten die von einem Computer erzeugten Gesichter einem Geschlecht zuordnen. Das fiel ihnen leicht, wenn die abgebildeten Frauen ängstlich oder fröhlich schauten und die Männer zornig. Deutlich länger brauchten die Studienteilnehmer, ein zorniges Gesicht als weiblich und ein ängstliches oder fröhliches als männlich zu erkennen.
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Auch wenn das Leben seine Spuren ins Gesicht gräbt – ob unser Antlitz alt oder jung wirkt, steht auf einem anderen Blatt. Studien ergaben nämlich: Ob jemand für jünger oder älter gehalten wird, hängt davon ab, welchen Gesamteindruck die Haut macht. Je unregelmäßiger die Hautfarbe, umso älter werden Menschen eingeschätzt, berichtet die “Apotheken Umschau”. So kam es durchaus vor, dass manche Befragte eine 60-Jährige mit ebenmäßiger Gesichtshaut und mit Falten für jünger hielten als eine Dreißigjährige mit glatterer Haut, aber Pigmentflecken – ein Argument für einen effektiven Sonnenschutz. Und ein Grund, die Haut mit guter Pflege und etwas Make-up zu verwöhnen.
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Seit Ex-Kanzler Gerhard Schröder gar vor Gericht zog, um seine Haarpracht zu verteidigen, wissen die Deutschen: Die Frage, ob nun gefärbte Haare oder nicht, kann bei Männern äußerst heikel sein. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau” bestätigt dies. Kaum ein Mann gibt zu, sich seine Haare zu färben oder zu tönen – egal, ob nun, weil die Ursprungsfarbe nicht gefällt (2,0 %) oder um graue Haare zu verdecken (1,0 %). Über zwei Drittel (68,2 %) sagen daher auch, Haarefärben käme für sie persönlich überhaupt nicht in Frage. Männer wie Frauen sind jedoch fast gleichermaßen der Ansicht, Mann müsse ggf. kein Geheimnis um seine Haarpracht machen. Acht von zehn Bundesbürgern (78,3 %) betonen, sie hätten wirklich kein Problem damit, wenn Männer bei ihrer Haarfarbe ein wenig nachhelfen würden. Und nahezu neun von zehn aller (85,5 %) fordern: “Männer sollten auch dazu stehen, wenn sie ihre Haare färben.” Infos rund um die Haarpflege unter www.apotheken-umschau.de/haare .
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.004 Personen ab 14 Jahren, darunter 972 Männer und 1.032 Frauen.
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Im vergangenen Jahr aßen die Deutschen weniger Fertiggerichte. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf eine Umfrage im Auftrag der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK). Jeder Dritte gab an, häufiger selbst zu kochen. Vor allem in Familien mit geringem Einkommen kamen seltener Tiefkühlpizza oder Fischstäbchen auf den Tisch. Essen selbst zuzubereiten ist meist preiswerter und zudem gesünder. In Fertigkost stecken oft viel Fett, Salz und Zusatzstoffe.
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