
Rifampicin ist ein bewährter Wirkstoff gegen Tuberkulose. Doch manche Krankheitserreger haben sich so gut an das Bakteriengift angepasst, dass sie es als Nahrung benutzen, berichtet die “Apotheken Umschau”. Wissenschaftler aus den USA und China entdeckten die resistenten Bakterien im Körper eines chinesischen Patienten, bei dem die Behandlung versagt hatte. Weltweit erkranken jährlich etwa elf Millionen Menschen an der Tuberkulose, 1,3 Millionen sterben daran. Ein Grund unter vielen: resistente Bakterien.
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Muskelkater ist keineswegs der schmerzhafte Beweis für ein besonders wirksames Training. Im Gegenteil: man sollte ihn besser vermeiden. Wer die Intensität und den Umfang seines Trainings langsam aufbaut und steigert, kann Muskelkater vermeiden und erreicht trotzdem sein Ziel, betont Professor Hans-Joachim Appell von der Sporthochschule Köln in der “Apotheken Umschau”. Dort räumt er auch mit weiteren Irrtümern auf: Dehnen vor dem Training kann Muskelkater nicht verhindern. Nicht einmal eine tatsächliche Minderung des Verletzungsrisikos ist wissenschaftlich bewiesen. Und auch wenn Massagen, Sauna und warme Bäder von vielen als angenehm empfunden werden: Ihr Einfluss auf Muskelkater ist “kaum messbar”, so der Sportprofessor. Weitertrainieren, wenn es weh tut, hält Appell sogar schlicht für “Unsinn”. Der Schmerz sei ein Zeichen dafür, dass man sich schonen sollte. Also pausieren, bis der Muskelkater weg ist. Allenfalls leichte Gymnastik könnte sinnvoll sein.
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Sagt der Wetterbericht Föhn voraus oder wird ein plötzlicher Wetterumschwung angekündigt, dann wissen wetterfühlige Menschen meist sehr genau, was zu tun ist. Die häufigste Maßnahme, die Betroffene ergreifen, ist die Vermeidung körperlicher Anstrengungen und Belastungen. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau” sagt mehr als jeder vierte Betroffene (27,7 %): Sich einfach nur schonen. Jeder Fünfte versucht seine Beschwerden durch möglichst viel Schlaf zu lindern (19,6 %) und jeder Sechste geht bei jedem Wetter einfach möglichst viel nach draußen (17,5 %). Viele Betroffene nehmen zusätzlich nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel ein (16,8 %), ernähren sich ausgewogen mit genügend Mineralstoffen (16,2 %) oder meiden Alkohol, Nikotin und Koffein (14,3 %). Ein Großteil der Wetterfühligen schafft es so, den Alltag recht gut zu meistern. Zwei Drittel von ihnen (67,4 %) räumt zwar ein, an Tagen mit extremen Wetterlagen oder -umschwüngen falle ihnen alles viel schwerer. Dennoch gingen sie aber zur Arbeit oder erledigten alles für den Haushalt. Jeder Fünfte (20,4 %) gab an, auch andere Alltagsaktivitäten würden durch ihre Wetterbeschwerden nicht eingeschränkt. Nur wenige Betroffene sind an solchen Tagen nicht arbeitsfähig (3,9 %) oder müssen gar zuhause im Bett bleiben und können gar nichts tun (2,9 %).
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 585 Männern und Frauen ab 14 Jahren, die eigenen Angaben zufolge wetterempfindlich/wetterfühlig sind.
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Fast jedes zehnte Baby entwickelt einen Blutschwamm (“Hämangiom”), unter Frühgeborenen sind es sogar 20 bis 30 Prozent. Häufig beginnt er mit einem roten Punkt oder Fleck, der manchmal nur erbsengroß wird, aber sich nach Monaten des Wachstums auch großflächig ausbreiten kann. Eltern dürfen jedoch gelassen bleiben: “Obwohl Säuglings-Hämangiome teilweise äußerst aggressiv wachsen und besorgniserregend aussehen, werden sie nie bösartig”, erklärt Dr. Elke Radeloff, leitende Oberärztin in der Abteilung für Kinderchirurgie des Elisabeth-Krankenhauses Essen, in der “Apotheken Umschau”. Werden die Blutschwämme nicht behandelt, bilden sich etwa 80 Prozent nach Jahren von selbst zurück. Unsicher ist aber stets, wie groß sie werden und ob sie später komplett verschwinden. Hämangiome im Gesicht, am Ohr im Genital- oder Analbereich sollen so rasch wie möglich entfernt werden, da sie häufig zu örtlichen Komplikationen führen. Je kleiner das Blutschwämmchen ist, umso sicherer lässt es sich entfernen. Das kann durch eine Kältebehandlung erfolgen, durch Laser-Abtragung und, falls es sehr tief in die Haut reicht, auch chirurgisch.
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Die Nachricht, an einer schweren Krankheit zu leiden, trifft manchen so schwer, dass er sich das Leben nimmt. Zahlen aus Schweden belegen das anhand von rund 170.000 Männern, bei denen zwischen 1961 und 2004 Prostatakrebs festgestellt wurde. Wie die “Apotheken Umschau” berichtet, hatten sich kurz nach der Diagnose 8,4-mal so viele Männer umgebracht wie im schwedischen Durchschnitt.
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Wie viele Strafen und Sanktionen braucht Kindererziehung? Vor allem die älteren Deutschen wurden in ihrer Kindheit von ihren Eltern oft auch körperlich gezüchtigt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau”. Nach den Erziehungsmethoden ihrer Eltern befragt, erwähnen viele Bundesbürger auch körperliche Gewalt. Mehr als vier von zehn aller Bundesbürger (42,1%) bestätigen, ihnen wurde auch schon mal mit der flachen Hand der Hintern “versohlt”. Bei den ab 60-Jährigen sagt dies sogar weit mehr als die Hälfte (60,3%) der Befragten. Für knapp die Hälfte in dieser Altersklasse (46,6%) gehörten Ohrfeigen in ihrer Kindheit zur Normalität, über ein Viertel der älteren Befragten (27,7%) berichtet über häufigen Hausarrest oder klagt, schon auch mal mit Gegenständen wie Gürtel oder Stock geschlagen worden zu sein (25,2%). Von allen befragten Bundesbürgern geben 29,2% an, in ihrer Kindheit von ihren Eltern nur selten in die Arme genommen worden zu sein. Mehr als ein Viertel (28,2%) fühlte sich auch mit seinen Wünschen und Bedürfnissen von den Eltern meistens nicht ernst genommen. Und knapp jeder dritte Deutsche (30,7%) sagt sogar, er habe alles in allem keine glückliche Kindheit gehabt.
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Während einer Chemotherapie entzündet sich häufig die Leber. Dann müssen Ärzte die Dosis senken oder die Behandlung abbrechen. Ein Mariendistel-Präparat kann die Entzündung günstig beeinflussen, berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf eine Studie an der Columbia-Universität in New York (USA). Dort erhielten 50 Kinder mit einer Leukämie zusätzlich zur Chemotherapie entweder ein Scheinmedikament (Placebo) oder das Mariendistel-Präparat. Bei jenen, die das Mittel bekamen, besserten sich die Leberwerte nachhaltig. Zudem mussten die Ärzte bei ihnen die Menge des Krebsmittels seltener verringern.
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Wer Kontaktlinsen trägt, muss grundsätzlich stets auf eine peinliche Sauberkeit beim Einsetzen und bei der Pflege der Haftschalen achten. Ganz besonders gilt dies für Angehörige von Berufen, wie zum Beispiel Bäcker, Tischler und Parkettleger, die bei stetiger Staubentwicklung arbeiten, mahnt die “Apotheken Umschau”. Feinste Staubpartikel können sich in den Kontaktlinsen festsetzen und am Auge zu Entzündungen führen.
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Je mehr Blei jemand im Blut hat, desto größer ist sein Risiko, an einer schweren Depression oder Panikstörung zu erkranken. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf ein kanadisch-amerikanisches Forscherteam. Die Wissenschaftler haben 2000 junge US-Bürger auf den Zusammenhang von Bleikonzentration in ihrem Blut und depressiver Erkrankung untersucht. Während 6,7 Prozent der Teilnehmer mit geringer Belastung unter einer Depression litten, waren es in der stark belasteten Gruppe 8,1 Prozent. Für Panikstörungen war das Risiko sogar verdreifacht. Im Mittel fanden sich rund 16 Mikrogramm Blei pro Liter Blut. Dieser Wert ist auch aus Messungen in Deutschland bekannt und galt bislang nicht als bedenklich.
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In Deutschland haben mehr Frauen als Männer für den Krankheitsfall eine so genannte Patientenverfügung verfasst. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau” herausgefunden. Demnach hat jede fünfte Frau (19,2 %) festgelegt, welche medizinischen Maßnahmen gewünscht werden, oder ob sie unterlassen werden sollen – für den Fall, dass sie ihren eigenen Willen einmal nicht mehr kund tun kann. Bei den Männern ist dies nur jeder sechste (16,2 %). Vor allem bei den 50- bis 59-Jährigen ist der Geschlechterunterschied sehr deutlich. Nur jeder neunte Mann in dieser Altersstufe (10,9 %) hat eine Patientenverfügung unterzeichnet, bei den Frauen sind es mit 20,1 Prozent fast doppelt so viele. Auch bei den 60- bis 69-Jährigen gibt es noch deutliche Differenzen (Männer: 26,3 %; Frauen: 30,8 %). Erst bei den Ab-70-Jährigen herrscht dann Gleichstand: Knapp vier von zehn Frauen und auch genau so viele Männer haben für den schlimmsten Fall entsprechende Vorkehrungen getroffen (Männer: 38,0 %; Frauen: 37,6 %).
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.973 Personen ab 14 Jahren, darunter 1.016 Frauen und 957 Männer.
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Von den gut 21000 Apotheken in Deutschland haben sich rund 7500 auf Diabetes spezialisiert. Sie bieten ihren Kunden über die zur Diabetes-Behandlung hinaus notwendigen Produkte umfangreiche Hilfe beim Umgang mit dieser häufigen Erkrankung an. “Wir wollen keinen Arzt ersetzen”, sagt eine Pharmazeutin in der “Apotheken Umschau”. “Doch wir haben das Ziel, Risikopatienten frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Beratung zu Verhaltensänderungen zu motivieren.” Das Angebot dieser spezialisierten Apotheken reicht von der Ermittlung der Blutzuckerwerte über die Beratung zu Messgeräten und Therapiezubehör bis hin zu Vorträgen, der Vermittlung von Selbsthilfegruppen und individueller Ernährungsberatung. Laut einer Untersuchung der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hat etwa jeder achte Apothekenkunde erhöhte Blutzuckerwerte.
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Eine fischreiche Ernährung spielt bei der Vorbeugung von Allergien eine wichtige Rolle, berichtet die “Apotheken Umschau”. Die Aussage stützt sich auf die Analyse von 217 Studien durch deutsche Forscher für die klinischen Leitlinien zur Allergieprävention. Isst demnach eine werdende Mutter während der Schwangerschaft und später in der Stillzeit Fisch, zeigt sich bereits eine schützende Wirkung beim Nachwuchs. Das Gleiche gilt, wenn bei Kleinkindern frühzeitig Fisch auf dem Speiseplan steht. Weil Allergien zunehmen und eine medizinische Behandlung häufig die Symptome nur mildert, kann diese Art der Vorbeugung sinnvoll sein.
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In Obst und Gemüse stecken jede Menge Vitamine – doch das scheint so manchem einfach nicht auszureichen. Viele gehen lieber auf Nummer sicher und nehmen zusätzlich Vitamin-Präparate ein. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau” ergab, dass ein Viertel der Deutschen (24,7 %) täglich Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt. Frauen sind dabei etwas eifriger als Männer (Frauen: 27,6 %; Männer: 21,6 %). Überdurchschnittlich zu nimmt die Einnahme von Vitaminpillen dann sowohl bei den weiblichen als auch bei den männlichen Befragten im Alter. Bei den 60- bis 69-Jährigen nehmen bereits drei von zehn (29,1 %) täglich Vitamin- oder Mineralstoffpräparate ein. Bei den Ab-70-Jährigen sind es dann sogar vier von zehn (39,6 %).
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.942 Personen ab 14 Jahren, darunter 1.000 Frauen und 942 Männer.
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Gesichter, die Zorn ausdrücken, wirken männlicher; spiegeln sie Angst, erscheinen sie dem Betrachter weiblicher. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf Wissenschaftler der Universität von Quebec (Kanada). Versuchspersonen mussten die von einem Computer erzeugten Gesichter einem Geschlecht zuordnen. Das fiel ihnen leicht, wenn die abgebildeten Frauen ängstlich oder fröhlich schauten und die Männer zornig. Deutlich länger brauchten die Studienteilnehmer, ein zorniges Gesicht als weiblich und ein ängstliches oder fröhliches als männlich zu erkennen.
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Auch wenn das Leben seine Spuren ins Gesicht gräbt – ob unser Antlitz alt oder jung wirkt, steht auf einem anderen Blatt. Studien ergaben nämlich: Ob jemand für jünger oder älter gehalten wird, hängt davon ab, welchen Gesamteindruck die Haut macht. Je unregelmäßiger die Hautfarbe, umso älter werden Menschen eingeschätzt, berichtet die “Apotheken Umschau”. So kam es durchaus vor, dass manche Befragte eine 60-Jährige mit ebenmäßiger Gesichtshaut und mit Falten für jünger hielten als eine Dreißigjährige mit glatterer Haut, aber Pigmentflecken – ein Argument für einen effektiven Sonnenschutz. Und ein Grund, die Haut mit guter Pflege und etwas Make-up zu verwöhnen.
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Seit Ex-Kanzler Gerhard Schröder gar vor Gericht zog, um seine Haarpracht zu verteidigen, wissen die Deutschen: Die Frage, ob nun gefärbte Haare oder nicht, kann bei Männern äußerst heikel sein. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau” bestätigt dies. Kaum ein Mann gibt zu, sich seine Haare zu färben oder zu tönen – egal, ob nun, weil die Ursprungsfarbe nicht gefällt (2,0 %) oder um graue Haare zu verdecken (1,0 %). Über zwei Drittel (68,2 %) sagen daher auch, Haarefärben käme für sie persönlich überhaupt nicht in Frage. Männer wie Frauen sind jedoch fast gleichermaßen der Ansicht, Mann müsse ggf. kein Geheimnis um seine Haarpracht machen. Acht von zehn Bundesbürgern (78,3 %) betonen, sie hätten wirklich kein Problem damit, wenn Männer bei ihrer Haarfarbe ein wenig nachhelfen würden. Und nahezu neun von zehn aller (85,5 %) fordern: “Männer sollten auch dazu stehen, wenn sie ihre Haare färben.” Infos rund um die Haarpflege unter www.apotheken-umschau.de/haare .
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.004 Personen ab 14 Jahren, darunter 972 Männer und 1.032 Frauen.
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Im vergangenen Jahr aßen die Deutschen weniger Fertiggerichte. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf eine Umfrage im Auftrag der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK). Jeder Dritte gab an, häufiger selbst zu kochen. Vor allem in Familien mit geringem Einkommen kamen seltener Tiefkühlpizza oder Fischstäbchen auf den Tisch. Essen selbst zuzubereiten ist meist preiswerter und zudem gesünder. In Fertigkost stecken oft viel Fett, Salz und Zusatzstoffe.
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In den noch 2083 deutschen Krankenhäusern haben die vergangenen zehn Jahre einen drastischen Personalumbau gebracht: Zwar wurden 20000 Ärzte zusätzlich eingestellt. Doch sank im gleichen Zeitraum die Zahl der nicht-ärztlichen Mitarbeiter um 90000, berichtet die “Apotheken Umschau”. Dr. Rudolf Kösters, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, erklärt dies zum einen mit der kürzeren Verweildauer der Patienten in stationären Einrichtungen. Die durchschnittliche Liegedauer der Patienten verringerte sich zwischen 1998 und 2008 von rund 10 auf 8 Tage. “Kürzere Betreuungszeiten erfordern weniger Personal”, so Kösters. Zum anderen habe die Übernahme europäischer Arbeitszeitrichtlinien für Ärzte zu einem Mehrbedarf an Medizinern geführt, der nur zulasten der Pflege finanzierbar gewesen sei. Der überproportionale Stellenabbau soll nun aber infolge eines neuen “Finanzierungsrahmengesetzes” durch 15000 neue Stellen in den nächsten Jahren ausgeglichen werden.
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Die Angst vor Einsamkeit nimmt in unserer Gesellschaft mehr und mehr zu. Das belegen Ergebnisse von repräsentativen Umfragen im Auftrag der “Apotheken Umschau”. Gab bei einer Befragung im April 2008 jeder fünfte Deutsche (20,3 %) an, sich mit am meisten davor zu fürchten, ohne Freunde und Familie einsam zu sein, waren es im September/Oktober dieses Jahres bereits ein Viertel der befragten Männer und Frauen (24,7 %). Besonders ausgeprägt ist diese Angst bei Deutschlands Teenagern. Bei der aktuellen Umfrage nannte mehr als jeder dritte Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren (34,4 %) den möglichen Verlust von Freunden und Familie als größte Angst. Vor eineinhalb Jahren waren dies mit 30,4 Prozent noch deutlich weniger. Mehr über verbreitete Alltagsängste aber auch über krankhafte Angststörungen erfahren Sie unter www.apotheken-umschau.de/angst .
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg zwischen dem 18.9.2009 und dem 9.10.2009 bei 1.914 Frauen und Männern ab 14 Jahre (Juli 2008: 2.010 Frauen und Männer ab 14 Jahre).
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Kein Patient muss mehr für seinen Aufenthalt in einem stationären Hospiz zuzahlen, berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospizstiftung. Eine Änderung des Sozialgesetzbuches habe zur Folge, dass die bisherige Selbstbeteiligung, die bis zu 90 Euro pro Tag betragen konnte, nun aufgehoben ist. Höhere Zuschüsse durch die Krankenkassen machen dies möglich. Im Jahr 2008 haben in Deutschland 19000 Menschen ihre letzten Wochen und Tage in einem der 163 Hospize verbracht.
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Ältere Autofahrer sollten regelmäßig ihre Fahrtauglichkeit überprüfen lassen – in ihrem eigenen Interesse. Anreize für freiwillige Untersuchungen könnten auch durch Versicherungsrabatte geschaffen werden. Das schlägt Professor Wolfgang Schubert vor, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie. “Dadurch bekommen die Autofahrer eine gute Rückmeldung über ihren Gesundheitszustand mit Bezug zur Fahreignung”, sagt er in der “Apotheken Umschau”. In vielen Fällen ließen sich die individuelle Mobilität mit dem Auto und die Verkehrssicherheit erhöhen, beispielweise mit einer neuen Brille, einem weiteren Außenspiegel oder einem Automatikgetriebe.
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Für viele Frauen mit kleinen Kindern ist der Partner daheim keine große Hilfe. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau”. Jede zweite befragte Mutter (44,2%) sagt, es störe sie, dass die meiste Arbeit im Haushalt an ihr hängen bleibt. Jede Vierte (26,7%) beklagt außerdem, dass ihre Anstrengungen für die Kinder von ihrem Partner kaum unterstützt und gewürdigt werden. Vielleicht empfindet deswegen ein Viertel der jungen Mütter (27,1%) die Beziehung nur noch als Eltern- und nicht mehr als Partnerschaft.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 89 Müttern mit Kindern von 0 bis 5 Jahren.
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Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren, die ihre körperliche Fitness steigern, haben einen höheren Intelligenzquotienten als unsportliche Altersgenossen. Von den sportlichen Jugendlichen studiert später auch ein größerer Anteil. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf eine Untersuchung an 1,2 Millionen schwedischen Männern. Vergleiche von Zwillingen zeigten, dass der Zusammenhang von Fitness und geistiger Leistungsfähigkeit weitgehend unabhängig von genetischen Faktoren ist.
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Seit November 2008 unterstützt die EU mit 80 Millionen Euro die kostenlose Abgabe von Obst und Gemüse an Schulkinder. So soll eine Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten erreicht werden, denn viele Kinder sind zu dick. Bedingung der EU: Die Staaten müssen die gleiche Summe drauflegen, die sie erhalten. In 18 EU-Ländern von Portugal bis Polen gilt das Programm als Erfolg, fünf weitere Staaten arbeiten an der Umsetzung. Deutschland macht eine schlechte Figur: Zu teuer und zu viel Aufwand, sagen die meisten deutschen Bundesländer, die hierzulande für die Schulen zuständig sind. Nordrhein-Westfalen startet das Programm gerade. Nur im kleinen Saarland läuft es schon seit dem Herbst – “sehr erfolgreich”, wie Umweltministerin Simone Peter (Grüne) laut “Apotheken Umschau” verlauten lässt. Der sächsische Umweltminister Frank Kupfer (CDU) sagt, warum Sachsen nicht mitzieht: “Bürokratischer Aufwand und Nutzen stehen in keinem Verhältnis.” So ähnlich klingt es auch anderen Bundesländern. Für Brandenburg ist der logistische Aufwand zu hoch, den Bremern erscheint die Teilnahme “unwirtschaftlich”. Ulbricht Fegeler, Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte hat dafür wenig Verständnis. Die Folge sei ein “Verdrängen und Vergessen eines großen Teils unserer Kinder, die in schwierige familiäre Bedingungen geboren wurden”, kommentiert er die Zurückhaltung. Gesunde Ernährung sei besonders in sozial schwachen Familien ein Problem.
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Krankenhäuser sind steril, kalt und der Patient nur eine Nummer. Könnte man meinen. Diejenigen Bundesbürger, die in den vergangenen drei Jahren stationär behandelt wurden, geben den Spitälern auffallend gute Noten. Besonders das Personal konnte punkten. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau”. Neun von zehn Befragten (92,4%) loben die hygienischen Bedingungen, da sie Zimmer, Flure und sanitäre Anlagen als stets sauber erlebten. Ähnlich viele (89,5%) sagen, dass Krankenschwestern und Pfleger immer freundlich und für sie da gewesen seien. Die Ärzte haben sie über Risiken und die Behandlung immer genau informiert und aufgeklärt, sagen ebenfalls neun von Zehn (88,5%). Acht von zehn (81,8%) der stationär behandelten Patienten bezeichneten ihre Zimmer als ausreichend groß, gut und freundlich ausgestattet.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 490 Frauen und Männern ab 14 Jahren, die in den vergangenen drei Jahren stationär als Patienten ein Krankenhaus aufsuchten.
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Wer weiche Kontaktlinsen über Nacht im Auge lässt, erhöht das Risiko einer Hornhaut-Infektion um das Fünffache, berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft. Grund: In den relativ großen Poren der Linsenoberfläche können sich Krankheitserreger wie Bakterien leicht festsetzen. Peinliche Hygiene, das nächtliche Entfernen der Linsen und möglichst halbjährliche Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt verhindern, dass die nützlichen Sehhilfen zur Gefahr fürs Auge werden.
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Ein Aufenthalt im Hochgebirge kann beim Abnehmen helfen, berichtet die “Apotheken Umschau”. Das Blatt beruft sich auf eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München mit 20 stark übergewichtigen Männern. Diese hielten sich eine Woche lang auf der Zugspitze in 2650 Metern Höhe auf. Obwohl sie keine spezielle Diät einhalten mussten und sich auch nicht mehr bewegten als sonst, nahmen sie durchschnittlich drei Pfund ab. Die Forscher um Dr. Florian Lippl gehen davon aus, dass der Höhenaufenthalt den Grundumsatz steigert und den Appetit dämpft.
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Zehnjährige sind heute körperlich nicht so fit, wie es Gleichaltrige vor zehn Jahren noch waren. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf eine Studie der Universität Essex (England). Forscher hatten im Jahr 1998 rund 300 normalgewichtige Zehnjährige einen Lauftest machen lassen und den 2008 mit Gleichaltrigen wiederholt. Ergebnis: Die Leistung der Jungen hatte um sieben, die der Mädchen um neun Prozent abgenommen. Dabei hatten Letztere nicht einmal an Gewicht zugenommen, die Jungen schon. Die Kinder verbringen zu viel Zeit vor dem Fernseher und Computer, begründen die Wissenschaftler den Abwärtstrend, der auch in Deutschland zu beobachten ist.
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Schwangere müssen auf Sport nicht verzichten. Besonders, wenn sie übergewichtig sind, können sie ihren Babys sogar einen Startvorteil ins Leben verschaffen, indem sie sich sportlich betätigen, berichtet die “Apotheken Umschau”. Das Blatt beruft sich auf eine Studie der Universität von Madrid, die zwei Gruppen Schwangerer verglich, die bis dahin wenig Sport getrieben hatten. Die eine Gruppe bekam ein moderates Bewegungsprogramm verordnet, die zweite nicht. Während übergewichtige Frauen aus der Gruppe ohne Sport häufiger auch sehr schwere Kinder bekamen, gab es diesen Zusammenhang bei der Bewegungsgruppe nicht. Ein Geburtsgewicht von mehr als vier Kilogramm ist ein Risikofaktor für Diabetes.
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Leben wir weiter nach dem Tod? Gibt es eine Seele, die den Körper verlässt? Die meisten Deutschen sind skeptisch und glauben, dass der Tod die Existenz absolut beendet. Nur eine Minderheit hofft auf das Paradies. Doch viele hoffen auch verstorbene Freunde und Angehörige wiederzusehen. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der Apotheken Umschau. Zwei Drittel (64,6%) der Bundesbürger sind überzeugt, dass mit dem Tod eines Menschen sein Dasein endet. Ebenso viele (63,2%) meinen, dass ihre Existenz durch den Tod zwar beendet sein werde, aber ein Teil von ihnen in ihren Nachkommen weiter lebe. Viele (49,0%) hoffen jedoch auch, dass sie nach ihrem Tod schon verstorbene, ihnen nahestehende Menschen wiedersehen. Nicht alle Befragten schließen jedoch religiöse Auffassungen aus. Mehr als jeder Dritte (35,2%) glaubt an die Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Ein Drittel (32,7%) ist überzeugt, dass alle Taten zu Lebzeiten Einfluss auf das Leben danach haben werden. An Paradies und Hölle glauben mehr als ein Viertel (27,0%) der Deutschen. An eine Wiedergeburt in anderer Gestalt glaubt jeder Fünfte (21,3%).
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.917 Bundesbürgern ab 14 Jahre.
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Ältere Menschen sind zufriedener als junge. Das beruhe auf dem unterschiedlichen Umgang mit negativen Gefühlen, berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf Psychologen des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Jugendliche verharren häufig in schlechter Stimmung, während ältere Menschen zum Beispiel Ärger eher dämpfen wollen. Die Erklärung: In der Jugend dienen negative Gefühle auch der Abgrenzung zu Erwachsenen. Ältere dagegen messen dem emotionalen Wohlbefinden in der verbleibenden Lebenszeit mehr Bedeutung bei.
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