Magnesium-Diasporal
Magnesium-Diasporal ist ein hochwertiges Arzneimittel. Es enthält reines Magnesiumcitrat als einzigen Wirkstoff, keine künstlichen Bindemittel und keine Konservierungsstoffe. Anwendungsgebiete: Nachgewiesener Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist.
Wirkstoff: Trimagnesiumdicitrat
Indikation
- Bei Magnesiummangel (z.B. durch Schwangerschaft, Stillzeit, Alkoholmissbrauch)
- Bei Störungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit, Angina pectoris)
- Zur Vorbeugung von Herzinfarkten
- Bei Herzrhythmusstörungen (z.B. bei erhöhtem Herzschlag)
- Bei Blutgerinnseln im Gefäßsystem (Thrombosen und Thrombophlebitiden) nach Schwangerschaft und Operation und zu deren Vorbeugung
- Zur Verbesserung der Verträglichkeit von Medikamenten zur Steigerung der Herzkraft (Digitalis)
- Bei anfallarigem Zittern (Tetanie)
- Neigung zu Krämpfen im gesamten Körperbereich
- Bei nächtlichen Wadenkrämpfe
- Bei Magen-Darm-Krämpfen
- Bei Übererregbarkeit
- Bei ungeklärten Bauchschmerzen beim Kind (Nabelkoliken)
- Bei Durchblutungsstörungen
- Bei Lärmempfindlichkeit
- Zur Verbesserung der Verträglichkeit der Pille (Schwangerschaftsverhütung)
- Zur Vorbeugung von Calcium-Oxalat-Nierensteinen
- Bei Schwindel, Nervosität, Migräne
Kontraindikation
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei:
- Schweren Nierenfunktionsstörungen
- Neigung zur Bildung von Nierensteinen aus Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat
- Störung der Reizübertragung auf Muskeln (Myasthenia gravis, Goldflam-Krankheit)
- Austrocknung des Körpers
- Störung des Säure-Basen-Haushaltes
- Chronischen Harnwegsinfektionen mit harnstoffspaltenden Bakterien (Gefahr einer Struvitsteinbildung)
Das Arzneimittel sollte nur unter besonderer Vorsicht (d.h. mit einem verlängerten Abstand zwischen den Einnahmen oder in verminderten Einnahmemengen) und unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden bei:
- Leichten bis mittelschweren Nierenstörungen
- Störungen der Reizweiterleitung im Herzen (AV-Block)
- Kindern, da Magnesium die Knochenneubildung nachteilig beeinflussen kann
Dosierung
- 1 Briefchen täglich in Flüssigkeit aufgelöst einnehmen
Patientenhinweise
- Bei Einnahme größerer Magnesiummengen über längere Zeit sollten insbesondere bei eingeschränkter Nierenfunktion regelmäßige Kontrollen der Magnesium-Werte im Blut erfolgen.
Schwangerschaft
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
- Es liegen keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko vor. Die Erfahrungen mit der Anwendung in der Frühschwangerschaft sind jedoch gering.
- Wird Magnesium kurzvor der Geburt eingenommen, sollte das Neugeborene während der ersten 24-48 Lebensstunden auf Anzeichen von Störungen untersucht werden.
- Die gleichzeitige Einnahme von Antibiotika (Aminoglykoside) sollte in diesem Zeitraum vermieden werden, da Hinweise auf Wechselwirkungen vorliegen.
Sonstiges
- Der Arzt sollte vor Einnahmebeginn den Elektrolythaushalt prüfen.
- Die Einnahme größerer Magnesiummengen über längere Zeit ohne Kontrolle des Magnesium-Spiegels im Blut sollte vermieden werden.
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Magnesium Diasporal
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